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Terrassendielen reinigen: So klappt es am besten

Eine schöne Terrasse ist ein Outdoor-Wohnzimmer, das zum Verweilen einlädt. Damit das so bleibt, müssen Sie die Terrassendielen regelmäßig reinigen und pflegen. Das gilt insbesondere für Terrassendielen aus Holz oder WPC, die Wind und Wetter ausgesetzt sind.

Holzdielen reinigen: Wie reinige ich stark verschmutzte Holzböden?

Im Laufe der Zeit verschmutzen und verfärben sich die Holzböden einer Terrasse. Um das zu vermeiden, sollten Sie die Holzdielen reinigen, indem Sie die Dielen regelmäßig mit einem Besen von groben Verschmutzungen befreien. Bei weichen Hölzern sollten die Borsten des Besens nicht zu hart sein, um Schäden an den Dielen zu verhindern. Anschließend beseitigen Sie den abgefegten Schmutz mit einem Gartenschlauch. Hartnäckigeren Schmutz entfernen Sie am besten mit einem Schrubber und einem geeigneten Putzmittel.

Welches Putzmittel eignet sich für Holzböden?

Neben handelsüblichen Reinigungsmitteln für Holzböden können Sie auch auf Hausmittel zurückgreifen. Das klassische Hausmittel ist Schmierseife, das Sie wie folgt verwenden:

  1. Tragen Sie die Seife unverdünnt auf die Dielen auf und reiben Sie sie gründlich ein (auch in die Fugen).
  2. Anschließend waschen Sie alles gründlich ab, am besten mithilfe des Gartenschlauchs oder einer Gießkanne.

Tipp: Achten Sie dabei jedoch darauf, dass nicht zu viel Abwasser in Ihrem Garten landet, sondern abfließen kann.

Alternativ zur Schmierseife können Sie eine Reinigungspaste aus Soda verwenden, die Sie ganz einfach selbst herstellen:

  1. Rühren Sie 2-3 Esslöffel Stärke in etwa 0,5 l lauwarmes Wasser ein, bis keine Klümpchen mehr zurückbleiben.
  2. Geben Sie die Mischung in einen Topf mit 5 Liter Wasser und fügen Sie 100 g Soda (Natriumcarbonat) hinzu.
  3. Kochen Sie alles auf, bis die Flüssigkeit zu einer Paste aufquillt.
  4. Tragen Sie die Paste auf die Holzdielen auf und verteilen Sie sie gleichmäßig mit einem Schrubber.
  5. Lassen Sie die Paste einige Stunden einwirken.
  6. Waschen Sie die Paste mitsamt dem gelösten Schmutz mit reichlich Wasser von den Terrassendielen ab.

Wichtig: Verwenden Sie auf keinen Fall Essig oder säurehaltige Reinigungsmittel, denn diese könnten das Holz angreifen.

Wie entferne ich Grünbelag von Terrassendielen?

Vor allem in schattigen Bereichen bildet sich im Laufe der Zeit ein grüner Belag auf den Terrassendielen. Dieser ist nicht nur unansehnlich, sondern birgt auch eine Gefahr: Er macht die Holzdielen rutschig, sodass Sie leicht darauf ausrutschen können. Deshalb sollten Sie Grünbelag regelmäßig entfernen, zum Beispiel mit einem speziellen Grünbelagsentferner, der im Handel erhältlich ist.

Alternativ können Sie auch heißes Wasser mit einigen Spritzern Spülmittel verwenden. Dazu die Mischung kräftig umrühren, bis es schäumt und diese dann über den Dielen verteilen und mit einem Schrubber einbürsten. Anschließend die Oberfläche mit klarem Wasser abspülen. Oder Sie nutzen die oben genannten Hausmittel (Schmierseife, Soda-Paste).

Kann man Terrassendielen mit Hochdruckreiniger reinigen?

Unter bestimmten Umständen können die Terrassendielen auch mit einem Hochdruckreiniger gereinigt werden. Hierbei sind jedoch einige Dinge zu beachten, denn nicht jedes Material ist hierfür geeignet.

Grundsätzlich gilt, dass für die Reinigung von Holzdielen niemals der direkte Strahl eines Hochdruckreinigers zum Einsatz kommen sollte. Denn durch seine Kraft kann es passieren, dass sich nicht nur der Schmutz, sondern auch der Holzkleber herauswäscht, was zur Folge hat, dass das Holz schneller spröde wird. Auch kann die Holzoberfläche selbst beschädigt werden und splittern.

Wenn überhaupt, sollte der Hochdruckreiniger nur mit einem Waschbürsten-Aufsatz zum Einsatz kommen - vorausgesetzt, es handelt sich um Holz der Dauerhaftigkeitsklasse 1 und 2. Diese Hölzer, zu denen beispielsweise Eiche, Robinie, Teak oder Bangkirai gehören, sind sehr robust und strapazierfähig und halten eine Reinigung mit der Waschbürste aus. Wählen Sie dennoch sicherheitshalber immer nur die niedrigste Stufe des Wasserdrucks.

Tipp: Achten Sie bei der Reinigung mit dem Hochdruckreiniger auf Gleichmäßigkeit, sowohl in der Fläche als auch in der Dauer, denn dann bleibt der Farbton der gereinigten Fläche einheitlich.

Weichere Hölzer wie Buche, Kiefer oder Fichte haben die Dauerhaftigkeitsklasse 3 oder 4 und könnten durch einen zu starken Druck Schaden nehmen. Deshalb sollten Sie Dielen aus diesen Hölzern lieber nur manuell reinigen, mit Besen und Bürste.

Terrassendielen: Wie pflege ich eine Holzterrasse am besten?

Zur Terrassendielen-Pflege gehört nicht nur die Reinigung der Oberfläche, sondern auch die Beseitigung von Laub und Schmutz im Bereich zwischen Terrassendielen und Unterkonstruktion - sofern dieser mit einem Laubbläser oder Saughäcksler zugänglich ist. Ansonsten besteht das Risiko, dass das Holz von unten verfault und anfällig für Schädlinge und Pilzbefall wird, was seine Stabilität erheblich beeinträchtigen kann.

Wie kann ich Dielenböden aufarbeiten ohne Schleifen?

Hat die Witterung bereits große Spuren hinterlassen, kann es notwendig sein, die Böden abzuschleifen. Doch mit einer entsprechenden Pflege können Sie den Zeitraum bis dahin deutlich verlängern.

Nach der gründlichen Reinigung bietet es sich an, die Holzdielen mit Öl oder einer Lasur zu pflegen. Damit vermeiden Sie Risse in der Oberfläche, verhindern die Bildung einer grauen Patina und schützen somit das Material vor Witterungseinflüssen und unterstützen seine Langlebigkeit.

Wichtig: Warten Sie nach der Reinigung bis zu 24 Stunden mit dem Einölen, bis die Dielen wieder trocken sind, damit die Feuchtigkeit nicht unter der Lasur eingeschlossen wird.

Sie haben die Wahl zwischen transparentem oder naturgetöntem Öl. Transparentes Öl lässt die Materialfarbe unverändert, während naturgetöntes Öl die ursprüngliche Holzfarbe auffrischt. Tragen Sie das gewünschte Öl gleichmäßig mit einer Kurzhaar-Rolle oder einem Pinsel auf und lassen Sie es anschließend mindestens 24 Stunden einwirken, bevor Sie die Dielen wieder betreten.

Wann streicht man Terrassendielen?

Haben sich die Terrassendielen bereits verfärbt, kann nur ein frischer Anstrich der Holzfarbe wieder zu neuem Glanz verhelfen. Je nach Alter und Zustand der Terrassendielen können Sie sie 1-2 Mal im Jahr streichen. Ideal geeignet hierfür ist der Frühling zur Vorbereitung der Terrasse auf den anstehenden Sommer und der Herbst als Schutz vor der nun folgenden kalten Jahreszeit.

Für den Anstrich sollten Sie eine Schön-Wetter-Phase abwarten. Ideal ist ein windstiller Tag bei einer Temperatur um 20° C. Auch sollte es leicht bewölkt sein, da die Sonne die Fläche zu schnell trocknen würde.

WPC-Dielen pflegen: Fragen und Antworten

Wenn es darum geht, WPC-Terrassendielen zu reinigen und zu pflegen, ist es wichtig, sich vorab zu den wichtigsten Aspekten zu informieren. Antworten auf einige Ihrer Fragen erhalten Sie im folgenden Abschnitt zu diesem Thema.

Kann man WPC auffrischen?

Eine beliebte Alternative zu Holz als Material für Terrassendielen ist WPC. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus Holz und Kunststoff, die widerstandsfähiger ist als reines Holz. Zwar ist er weniger schimmelanfällig und auch relativ unempfindlich gegenüber Witterungseinflüssen, dennoch können sich hier Flecken wie Stockflecken oder unansehnliche bräunliche Ränder bilden.

Diese lassen sich ähnlich wie bei Holzdielen entfernen: entweder mit speziellen Reinigungsmitteln oder mit etwas Spülmittel in heißem Wasser. In der Regel reicht hierzu eine einfache Bürste oder ein Schrubber aus. Die großflächige, gleichmäßige Reinigung entfernt den Grauschleier und macht den ursprünglichen WPC-Farbton wieder sichtbar.

Sollte man WPC imprägnieren?

Das kommt auf die Oberfläche der WPC-Dielen an. Unbehandelte Dielen zeichnen sich durch eine glatte, leicht glänzende Oberfläche aus, die das Licht reflektiert. Diese Dielen besitzen bereits eine spezielle Versiegelung, die dafür sorgt, dass Feuchtigkeit oder andere Umwelteinflüsse nicht eindringen können. Hier ist eine Imprägnierung nicht nur überflüssig, sondern auch wirkungslos, da sie nur schlecht auf der vorhandenen Versiegelung haften würde. Im Laufe der Zeit können sich jedoch auch in der Oberfläche Mikrorisse bilden, gegen die eine Imprägnierung helfen kann.

Behandelte Oberflächen haben eine matte, nicht-reflektierende Optik, die dadurch erzielt wird, dass die Dielen durch Bürsten oder Schleifen leicht angeraut werden. Dadurch sind sie anfälliger für Witterungseinflüsse, deshalb ist eine Imprägnierung hier immer sinnvoll. Sie verleiht der Oberfläche einen Schutzfilm, der die Langlebigkeit der Dielen erhöht und die Reinigung erleichtert.

Kann man WPC-Dielen ölen?

Grundsätzlich müssen WPC-Dielen nicht geölt werden. Es ist jedoch möglich, sie zu ölen, um sie noch unempfindlicher gegenüber Witterungseinflüsse zu machen - vorausgesetzt, Sie verwenden ein geeignetes Öl.

Welches Öl ist für WPC geeignet?

Auf keinen Fall sollten Sie WPC-Dielen mit einfachem Speiseöl oder klassischem Holzöl behandeln. Denn der Verbundwerkstoff ist für dieses Öl nicht geeignet. Holzöl würde nicht gleichmäßig einziehen und Flecken hinterlassen. Wenn Sie WPC-Dielen ölen möchten, dann verwenden Sie hierzu ausschließlich spezielle Öle, die ausdrücklich für den Einsatz auf WPC geeignet sind.

Zum Schluß noch ein Hinweis: Das Öl macht die WPC-Dielen dunkler, das sollten Sie vor dem Auftragen bedenken.

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