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Merkmale einer hochwertigen Wandfarbe

Eine hochwertige Wandfarbe ist in der Regel bezahlbar, jedoch nicht so schnell zu erkennen. Der höhere Preis ist zwar ein Indiz für eine bessere Qualität, aber nicht immer die Regel – denn auch unter hochwertigen Wandfarben gibt es manchmal erhebliche Preisunterschiede. Besonders ärgerlich wird es, wenn die Erwartungen an eine Farbe nicht erfüllt werden. Damit das nicht passiert, stellen wir Ihnen die wesentlichen Qualitätsmerkmale einer guten Wandfarbe vor und zeigen, welchen Mehrwert sie noch bieten kann.

Das Etikett gibt erste Hinweise auf eine gute Wandfarbe

Es ist klar, dass man einen Farbeimer im Geschäft nicht einfach öffnen und die Farbe testen kann. Leider sind diverse Eigenschaften erst während bzw. nach der Verarbeitung erkennbar. Doch wenn Sie etwas genauer auf das Etikett schauen, so finden Sie darauf erste Hinweise auf die Qualität der Wandfarbe. Werfen wir doch mal als Beispiel einen Blick auf das Etikett der Wandfarbe „planeo Rapidweiß“:

Etikett von der Wandfarbe planeo Rapidweiß

Auf den ersten Blick scheinen viele Angaben darauf wichtig zu sein. Sie sollten jedoch Ihr Augenmerk vorerst lediglich auf zwei bestimmte Merkmale richten: die Nassabriebklasse und die Deckkraftklasse. Diese sagen nämlich aus, wie stark die Wandfarbe beansprucht werden kann und wie gut sie deckt. Das sind die wichtigsten Angaben, alle anderen Merkmale sind eher zweitrangig. Darauf wollen wir im Folgenden eingehen.

Nassabriebklassen nach der DIN EN 13 300 Norm für Innenfarben

Bei der DIN EN 13 300 handelt es sich um eine europäische Norm, die eine qualitative Einteilung von Wand- und Deckenfarben beschreibt. In ihr werden die Messkriterien für die Nassabriebklassen geregelt. Diese geben uns Auskunft darüber, wie es um den mechanischen Abrieb einer Innenfarbe steht bzw. wie reinigungsfähig/strapazierfähig sie ist. Wir erfahren, wie oft sich ein Anstrich reinigen lässt, bevor eine Oberflächenveränderung erkennbar wird.

Gemessen wird in μm (Einheitensymbol für Mikrometer) und Anzahl von Hüben. Wenn beispielsweise nach 200 Hüben auf einer gestrichenen Fläche Pigmentlücken entstehen, die kleiner sind als 5 μm (= 0,005 mm), entspricht dies der Nassabriebklasse 1. Diese Größe kann das menschliche Auge normalerweise nicht wahrnehmen.

NassabriebklasseNassabrieb/Hübe
Klasse 1< 5 μm Abrieb bei 200 Hüben
Klasse 2>= 5 μm und < 20 μm bei 200 Hüben
Klasse 3>= 20 μm und < 70 μm bei 200 Hüben
Klasse 4< 70 μm Abrieb bei 40 Hüben
Klasse 5>= 70 μm bei 40 Hüben
Die obige Tabelle zeigt eine Übersicht der Nassabriebklassen nach der DIN EN 13 300 Norm.

Benötigen Sie eine Innenfarbe für das Kinderzimmer oder das Treppenhaus, wählen Sie bestenfalls höhere Nassabriebklassen – diese Wandfarben werden den erhöhten Beanspruchungen deutlich besser und länger standhalten. Für den Keller oder Abstellräume sind Farben mit Abriebklassen 3, 4 und 5 vollkommen ausreichend – und günstiger sind sie auch.

Schauen wir uns erneut die „planeo Rapidweiß“ Wandfarbe an. Auf dem Etikett können wir die Nassabriebklasse 2 ablesen.

Erläuterung: Nach 200 Hüben entstehen Pigmentlücken, die mindestens 5 μm (= 0,02 mm) groß sind, aber kleiner als < 20 μm (= 0,07 mm). Ab ca. 10 μm (= 0,01 mm) werden Pigmentlücken minimal erkennbar – in der Regel aber erst bei sehr guten Lichtverhältnissen und genauem Hinsehen.

Nassabriebklasse von der Wandfarbe planeo Rapidweiß

Deckvermögenklassen nach der DIN EN 13300 Norm

Die Messkriterien für das Deckvermögen der Wandfarben und die Einteilung in Klassen sind ebenfalls in der DIN EN 13 300 Norm festgelegt. Die Klassifizierung erstreckt sich über alle Farbsorten und ist z. B. nicht nur auf Dispersionsfarben begrenzt. Die Angabe der Deckvermögenklasse finden Sie also auf Dispersionsfarben, Latexfarben, Silikatfarben sowie anderen Farbsorten.

Das Deckvermögen wird immer in Abhängigkeit der Ergiebigkeit angegeben. Dabei erfolgt die Angabe der Ergiebigkeit in m²/Liter. Letztendlich sagt uns das, wie viel Fläche wir z. B. mit einem Liter Farbe streichen können und wie stark die Farbe dabei deckt. Wenn angenommen eine farbige Fläche überstrichen werden soll, dann ist es sinnvoll, eine stark deckende Wandfarbe zu wählen. Soll hingegen eine weiße Fläche mit neuer weißer Farbe überstrichen werden, so dürfte eine niedrigere Deckkraftklasse ausreichen.

DeckvermögenklasseDeckvermögen (Kontrastverhältnis)Ergiebigkeit
Klasse 1>= 99,5%Angabe in m²/Liter
Klasse 2>= 98% und < 99,5%Angabe in m²/Liter
Klasse 3>= 95% und < 98%Angabe in m²/Liter
Klasse 4< 95%Angabe in m²/Liter
In der oben aufgeführten Tabelle sehen wir eine Übersicht der Deckvermögenklassen nach der DIN EN 13300 Norm.

Beachten Sie, dass alle Wertangaben sich auf glatte und unproblematische Flächen beziehen. Streichen Sie hingegen gröbere Oberflächen wie z. B. Raufaser- und Strukturtapeten, dann verringert sich auch die Ergiebigkeit bzw. Reichweite der Wandfarbe. Planen Sie in solchen Fällen einen Mehrverbrauch von ca. 15% ein.

Unsere zuvor erwähnte Wandfarbe „planeo Rapidweiß“ hat z. B. die folgende Angabe zur Deckkraftklasse: 1 bei 8m²/l

Erläuterung: Mit einem Liter Farbe kann also eine Fläche von 8 m² gestrichen werden, dabei wird die Fläche zu mindestens 99,5% gedeckt.

Deckkraftklasse von der Wandfarbe planeo Rapidweiß

Darum sollten die Angaben „nach DIN EN 13300“ sein

Wenn Sie Innenfarben vergleichen und dabei auf die Nassabrieb- und Deckvermögenklassen schauen, dann achten Sie auch unbedingt auf den Hinweis „nach DIN EN 13300“. Nur wenn dieser Hinweis vorhanden ist, haben Sie eine verbindliche Aussage hinsichtlich der angegebenen Qualitätskriterien.

Bei der DIN EN 13 300 handelt es sich um eine Euro-Norm, die die Merkmale der Farben nach Anwendung und Bindemitteltyp einteilt. Sollten Sie auf einem Farbeimer Angaben ohne diesen Hinweis vorfinden, dann orientieren sich diese nicht an der Euro-Norm. In der Regel sind Wandfarben mit Angaben ohne den DIN EN 13300 Hinweis nicht nur billiger, sondern auch minderwertiger als die, die sich an diese Norm halten.

Die Nassabrieb- und Deckvermögenklassen richtig nutzen

Mit Hilfe unserer folgenden Tabelle finden Sie für jeden Zweck die richtige Farbe. Nicht immer ist es sinnvoll eine Wandfarbe mit höchster Deckkraft zu wählen. Auch eine hoch abriebfeste Innenfarbe ist erst in stark beanspruchten Räumen effektiv eingesetzt. Unser gutgemeinter Hinweis: Geben Sie nicht mehr Geld aus als nötig.

NassabriebklassenDeckvermögenklassen
Nassabriebklasse 1Diele/Flur, Eingangsbereich, Treppenahaus und andere stark beanspruchte Räume – Je höher die Deckvermögenklasse, desto besser.
Nassabriebklasse 2Badezimmer, Gäste-WC, Küche, Kinderzimmer und Aufenthaltsräume – Je höher die Deckvermögenklasse, desto besser.
Nassabriebklasse 3Wohnzimmer, Schlafzimmer und Büroräume – Je höher die Deckvermögenklasse, desto besser.
Nassabriebklasse 4-5Abstellräume, Kellerräume, Waschzimmer, Schuppen und Garagen – Deckvermögenklassen von 3 und darunter sind in der Regel ausreichend.
Der Nassabrieb- und Deckvermögenklassen Wegweiser

Wählen Sie den Glanzgrad nach Ihrem Geschmack

Aus unserer Sicht ist der Glanzgrad nicht ausschlaggebend für die Qualität einer Innenfarbe. Wir sehen darin eher ein Geschmackskriterium mit gewissen Vorzügen – denn je glänzender die Farbe ist, desto reinigungsfreundlicher ist sie. Viele Verbraucher entscheiden sich aber eher für matte Wandfarben.

Der Glanzgrad wird unterschieden in glänzend, seidenglänzend, seidenmatt, matt und stumpfmatt. Dieser wird ebenfalls in der Norm DIN EN 13300 klassifiziert. Bei unserer Beispielfarbe „planeo Rapidweiß“ handelt es sich um den Glanzgrad „stumpfmatt“ – und somit um das matteste Erscheinungsbild gemäß den Glanzgradklassen.

Glanzgrad von der Wandfarbe planeo Rapidweiß

Unterschiede in der Verarbeitung

Wandfarben mit hoher Ergiebigkeit zeugen von besserer Verarbeitung – aus unserer Sicht liegt eine gute Ergiebigkeit ab einem Verhältnis von mindestens 7 m² pro Liter Farbe vor. Denn je höher die Ergiebigkeit, desto leichter und schneller lässt es sich streichen. Vernachlässigen Sie dabei nicht das Deckvermögen der Farbe. Sie ziehen ansonsten keinen Vorteil daraus, wenn Sie eine hoch ergiebige Wandfarbe wählen und dabei auf eine gute Deckkraft verzichten. Unsere Beispielfarbe „planeo Rapidweiß“ hat eine Ergiebigkeit von 8 m² pro Liter und das bei höchster Deckkraft. Lesen Sie passend hierzu auch unseren Artikel zum Thema „Streichen“:

Richtig streichen – Eine Schritt für Schritt Anleitung

Fazit: Richtig eingesetzt ist eine hochwertige Wandfarbe die bessere Wahl

Eine hochwertige Wandfarbe ist im Wohn- und Schlafzimmer sowie in stark beanspruchten Räumen am effektivsten eingesetzt. Vermeiden Sie es hier, auf billige Innenfarben zurückzugreifen. In den meisten Fällen werden Sie mehrmals streichen müssen und einen schnelleren Abrieb feststellen. Wählen Sie hingegen die richtige Farbe für Ihren Einsatzzweck, vermeiden Sie unnötigen Stress und sparen dazu noch bares Geld.

Hilfe bei Fragen rund um das Thema Wandfarbe

Haben Sie noch offene Fragen? Dann schreiben Sie uns einfach in den Kommentaren. Wir antworten Ihnen immer, gerne und schnell! Sie erreichen uns selbstverständlich auch telefonisch unter der Nummer 0 52 22 / 960 48-0.

Ihr planeo Team

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