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Vinylboden auf Fußbodenheizung verlegen - So gelingt es

Wenn Sie Vinylboden auf einer Fußbodenheizung verlegen möchten, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. Eine Fußbodenheizung besteht aus einem Leitungssystem, in dem erwärmtes Wasser zirkuliert. Aufgrund der gleichmäßigen, moderaten Temperaturen des Wassers eignet sich Vinylboden hervorragend als Bodenbelag. Um sicherzustellen, dass die Wärmeenergie nur die Raumluft und nicht den Boden heizt, wird die Heizung auf einer Isolationsschicht aus Styropor installiert. Diese sorgt dafür, dass die Wärme ausschließlich in den Estrich strahlt, der als Wärmespeicher dient. Von dort gelangt die Wärme in die Raumluft und schafft ein behagliches Wohnklima.

Estrich als Wärmespeicher

Eine Fußbodenheizung benötigt zu Beginn der Heizperiode im Herbst eine Vorlaufzeit von 10 bis 12 Stunden. In dieser Zeit erwärmt sich der Estrich gleichmäßig und dient anschließend als Wärmespeicher. Während der Heizsaison bleibt der Estrich konstant leicht warm, selbst wenn die Heizung nachts heruntergeregelt wird. Nach der Heizsaison kühlt der Estrich langsam ab.

Eignung von Vinylboden für Fußbodenheizungen

Vinylboden ist trotz seiner Eigenschaft, sich bei Temperaturschwankungen auszudehnen und zusammenzuziehen, hervorragend für die Verlegung über Fußbodenheizungen geeignet. Der Hauptgrund dafür ist die relativ konstante Temperatur in den Wasserleitungen der Heizung. Hersteller garantieren, dass die Bodentemperatur nicht über 26 bis 28 Grad Celsius steigt. Bei den in Neubauten häufig verwendeten Niedertemperaturheizungen ist dies selbstverständlich. Achten Sie darauf, dass der Vinylboden speziell für Fußbodenheizungen gekennzeichnet ist. Fehlt diese Kennzeichnung, lassen Sie sich dies vom Verkäufer schriftlich bestätigen.

Bei planeo finden Sie eine große Auswahl an fußbodengeeignetem Klick-Vinyl und Klebevinyl – besuchen Sie uns und entdecken Sie die passenden Produkte für Ihr Projekt!

Spezielle Dämmung erforderlich

Bei der schwimmenden Verlegung von Vinylboden auf Fußbodenheizung ist eine spezielle Trittschalldämmung notwendig. Diese Dämmungen enthalten Quarzsand, welcher die Wärme effizient speichert und gleichmäßig in den Raum abgibt. Verwenden Sie keine Dämmmaterialien wie Styropor, Kork oder Schaum, da diese die Wärmeausbreitung verhindern und die Effizienz der Fußbodenheizung beeinträchtigen können.

Bei der vollflächigen Verklebung hingegen darf keine Trittschalldämmung verwendet werden. Hier wird der Vinylboden direkt auf dem vorbereiteten Untergrund verklebt, um eine optimale Wärmeübertragung zu gewährleisten.

Entdecken Sie bei planeo geeignete Trittschalldämmungen für Ihr Projekt und sorgen Sie für eine optimale Wärmeübertragung und Schallschutz!

Verlegemethoden

Schwimmende Verlegung: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Bei der schwimmenden Verlegung wird der Vinylboden nicht fest mit dem Untergrund verbunden, sondern lose auf einer speziellen Unterlage verlegt. Diese Methode ist schnell und einfach und eignet sich besonders gut für Heimwerker, die den Bodenbelag selbst verlegen möchten.

1. Untergrund vorbereiten
Bevor Sie mit der Verlegung beginnen, ist eine gründliche Vorbereitung des Untergrunds unerlässlich:

  • Reinigung: Entfernen Sie jeglichen Schmutz, Staub und Ablagerungen. Verwenden Sie hierzu einen Staubsauger und einen feuchten Mopp.
  • Ausgleich von Unebenheiten: Prüfen Sie den Boden auf Unebenheiten. Verwenden Sie bei Bedarf eine Ausgleichsmasse, um den Boden eben zu machen. Ein ebener Untergrund ist entscheidend für die spätere Stabilität des Vinylbodens.

2. Trittschalldämmung auslegen
Die richtige Trittschalldämmung ist entscheidend für die Wärmeübertragung und den Schallschutz:

  • Wahl der Dämmung: Verwenden Sie eine Trittschalldämmung mit Quarzsand, da dieser die Wärme optimal speichert und gleichmäßig weitergibt.
  • Auslegen der Dämmung: Rollen Sie die Dämmung aus und schneiden Sie sie passend zurecht. Achten Sie darauf, dass die Dämmung den gesamten Boden bedeckt, aber keine Überlappungen entstehen.

3. Vinylboden verlegen
Nun können Sie mit der eigentlichen Verlegung des Vinylbodens beginnen:

  • Startpunkt: Beginnen Sie an einer Wand und arbeiten Sie sich von dort aus weiter. Legen Sie die erste Reihe der Vinylplanken entlang der Wand.
  • Dehnungsfugen: Lassen Sie an den Rändern eine Dehnungsfuge von etwa 5-10 mm. Diese Fuge ermöglicht es dem Boden, sich bei Temperaturänderungen auszudehnen und zusammenzuziehen, ohne dass es zu Verformungen kommt.
  • Verlegung der Planken: Legen Sie die Vinylplanken lose auf die Dämmung. Achten Sie darauf, dass die Planken eng aneinander liegen und keine Lücken entstehen. Verwenden Sie ein Schlagklotz und einen Hammer, um die Planken vorsichtig zusammenzuschieben.

4. Kanten und Ecken zuschneiden
Die genaue Anpassung der Planken an die Raumgegebenheiten ist der letzte Schritt:

  • Passgenaues Zuschneiden: Schneiden Sie die Vinylplanken so zu, dass sie genau an die Kanten und Ecken des Raumes passen. Verwenden Sie hierzu ein Cuttermesser oder eine Vinylschneidemaschine.
  • Einpassen der Planken: Legen Sie die zugeschnittenen Planken ein und überprüfen Sie, ob sie passgenau sitzen. Achten Sie darauf, dass auch hier die Dehnungsfuge eingehalten wird.
  • Letzte Anpassungen: Überprüfen Sie die gesamte Fläche auf eventuelle Lücken oder unebene Stellen und korrigieren Sie diese bei Bedarf.

Mit dieser ausführlichen Anleitung sollte die schwimmende Verlegung Ihres Vinylbodens auf einer Fußbodenheizung problemlos gelingen. Achten Sie stets auf präzises Arbeiten und die Einhaltung der Dehnungsfugen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Vollflächige Verklebung: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Hierbei wird der Vinylboden mit einem speziellen Kleber direkt auf dem Untergrund befestigt. Diese Methode bietet eine höhere Stabilität und bessere Wärmeübertragung, ist jedoch aufwändiger in der Durchführung.

1. Untergrund vorbereiten
Die Vorbereitung des Untergrunds ist entscheidend für das Gelingen der vollflächigen Verklebung:

  • Reinigung: Entfernen Sie jeglichen Schmutz, Staub und Ablagerungen gründlich. Verwenden Sie einen Staubsauger und einen feuchten Mopp, um sicherzustellen, dass der Untergrund vollkommen sauber ist.
  • Unebenheiten ausgleichen: Überprüfen Sie den Boden sorgfältig auf Unebenheiten. Verwenden Sie eine Ausgleichsmasse, um den Untergrund eben zu machen. Ein glatter, ebener Untergrund ist entscheidend für die Haftung und das Endergebnis.

2. Kleber auftragen
Die Wahl des richtigen Klebers und dessen korrekte Anwendung sind entscheidend:

  • Kleberauswahl: Verwenden Sie einen speziell für Vinylboden geeigneten Kleber, der für Fußbodenheizungen geeignet ist. Achten Sie darauf, die Anweisungen des Herstellers genau zu befolgen.
  • Kleber auftragen: Tragen Sie den Kleber gleichmäßig mit einer Zahnspachtel auf den Untergrund auf. Arbeiten Sie in kleinen Abschnitten, um zu verhindern, dass der Kleber zu schnell trocknet. Achten Sie darauf, den Kleber nicht zu dick aufzutragen, um eine gleichmäßige Verteilung sicherzustellen.

3. Vinylboden verlegen
Das Verlegen der Vinylplanken erfordert Sorgfalt und Präzision:

  • Legen der Planken: Beginnen Sie an einer Wand und legen Sie die Vinylplanken auf den aufgetragenen Kleber. Drücken Sie die Planken fest an, um eine gute Haftung zu gewährleisten. Arbeiten Sie zügig, um zu verhindern, dass der Kleber vorzeitig austrocknet.
  • Luftblasen vermeiden: Achten Sie darauf, dass keine Luftblasen unter den Planken eingeschlossen werden. Verwenden Sie eine Walze, um die Planken gleichmäßig anzudrücken und eventuelle Luftblasen zu entfernen.

4. Kanten und Ecken zuschneiden
Für ein perfektes Finish müssen die Planken passgenau zugeschnitten werden:

  • Zuschneiden: Schneiden Sie die Vinylplanken mit einem Cuttermesser oder einer Vinylschneidemaschine passgenau zu. Achten Sie darauf, die Planken so zuzuschneiden, dass sie genau an die Kanten und Ecken des Raumes passen.
  • Einpassen: Legen Sie die zugeschnittenen Planken ein und überprüfen Sie, ob sie passgenau sitzen. Achten Sie darauf, dass keine Lücken oder Unebenheiten entstehen.

5. Nachbearbeitung und Kontrolle
Nach der Verlegung des Vinylbodens sind einige abschließende Schritte notwendig:

  • Überprüfung: Gehen Sie die gesamte Fläche ab und überprüfen Sie, ob alle Planken fest sitzen und keine Lücken oder Unebenheiten vorhanden sind.
  • Nachwalzen: Walzen Sie die gesamte Bodenfläche nochmals, um sicherzustellen, dass alle Planken gleichmäßig haften und keine Luftblasen vorhanden sind.
  • Aushärtungszeit: Lassen Sie den Boden gemäß den Anweisungen des Kleberherstellers aushärten, bevor Sie den Raum betreten oder Möbel aufstellen.

Mit dieser ausführlichen Anleitung gelingt Ihnen die vollflächige Verklebung von Vinylboden auf Fußbodenheizung mühelos. Sie schaffen damit ein stabiles, langlebiges und optisch ansprechendes Ergebnis, das für ein behagliches Wohnklima sorgt.

Fazit

Die Verlegung von Vinylboden auf Fußbodenheizung erfordert einige besondere Überlegungen, bietet jedoch eine hervorragende Möglichkeit, ein komfortables und energieeffizientes Zuhause zu schaffen. Ob schwimmend verlegt oder vollflächig verklebt – beide Methoden sind für Heimwerker gut durchführbar, wenn die richtigen Schritte beachtet werden. Beachten Sie jedoch, dass die vollflächige Verklebung anspruchsvoller und aufwändiger ist. Mit sorgfältiger Vorbereitung und präzisem Arbeiten erzielen Sie dennoch optimale Ergebnisse und schaffen ein angenehmes Wohnklima.

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Egal, vor welchen Herausforderungen Sie bei Ihrem Projekt stehen, planeo liefert Ihnen die passende Lösung. Profitieren Sie von den Vorteilen unserer Serviceleistungen:

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70 Gedanken zu „Vinylboden auf Fußbodenheizung verlegen - So gelingt es“

  • Rüppel Gerhard
    Rüppel Gerhard Samstag, 10.09.2016 um 12:57

    Sehr geehrte Damen u. Herren ,
    Sie empfehlen Vinylfussboden auf Fussbodenheizg.
    Welchen Verlegeart empfehlen Sie ???
    z.B. Vinylschauf Auf HDF- platten und diese schwimmend als Klicksystem verlegt?
    oder
    nur das Vinyl direk uag unterboden /Estrich flächig verklebt ?
    danke für Antwort
    Gruss Rüppel Gerhard

    Antworten
    • Ferdinand Pritzkau
      Ferdinand Pritzkau Montag, 12.09.2016 um 19:24

      Hallo,
      Ihre Nachfrage, welche Verlegeart von Vinylboden bei Fußbodenheizung zu empfehlen ist, kann man aus verschiedenen Perspektiven beantworten.
      Es funktionieren alle Vinylboden Verlegemöglichkeiten bei der Warmwasserfußbodenheizung. Aber nicht alle Vinylboden Verlegearten sind optimal, wenn es um die Effektivität
      der Fußbodenheizung geht.
      Am geringsten ist der Wärmedurchlasswiderstand beim Klebevinyl, der klassisch verklebt wird. Dicht darauf folgen Klick-Vollvinyl mit einer geeigneten Dämmung und die Verlegeart: Kleben auf Dämmung.
      Sehen Sie dazu dieses Video: https://youtu.be/yIa-WMDzSA0
      Schließlich ist der Wärmedurchlass-Widerstand bei Vinylboden mit HDF-Träger vergleichsweise am höchsten.
      Aber alle Verlegearten sind auch bei Fußbodenheizung möglich.
      Deshalb sollte man andere wichtige Entscheidungsmerkmale mit in Betracht ziehen:
      Zum Beispiel: Möchte ich flexibel bleiben mit einer schwimmenden Verlegung?
      Welche Verlegeart kann ich praktisch vor Ort umsetzen? Gibt es Gegebenheiten, die
      mich zu einer bestimmten Verlegeart zwingen? ...und weitere Fragen mehr.
      Gerne helfen wir auch weiter unter: 05222 9604810 oder per email: info@planeo.de
      Ihr Planeo.de

      Antworten
  • Speidel
    Speidel Sonntag, 11.12.2016 um 23:02

    Hallo..
    Ich habe eine Frage...
    Wenn wir auf den Estrich ein klebe vynil verlegen der 2,5mm stark ist, wie fühlt sich das darauf gehen später an?
    Ist es nicht zu hart?da kein trittschall drunter ist..?!

    Danke für euere antworten Falls jemand die Erfahrung gemacht hat

    Antworten
    • Ferdinand Pritzkau
      Ferdinand Pritzkau Montag, 12.12.2016 um 11:11

      Hallo,
      die Frage nach dem Gehkomfort ist sehr subjektiv. Die Empfindungen sind unterschiedlich. Fest auf den Estrich verklebt ist aber definitiv nicht so elastisch wie bei einem schwimmend verlegten Klick-Vollvinyl. Es gibt auch eine tolle weitere Möglichkeit, Vinyl zu verkleben. Auch hier erhalten Sie ein elastischeres Laufgefühl.
      Hier unser Video dazu: https://youtu.be/yIa-WMDzSA0
      Allerdings ist auch wichtig, das Sie vorher das Material in den Händen halten. So können Sie sehen, wie elastisch das Material ist, ob es Ihnen zusagt.
      Nutzen Sie dazu ganz einfach unseren umfangreichen Musterservice.
      Ihr Planeo Team

      Antworten
  • Andreas
    Andreas Donnerstag, 29.12.2016 um 1:33

    Hallo,

    Wir haben auf unserem Holzfussboden eine Fussbodenheizung verlegt, von der Firma VarioKomp bzw. Variotherm. Als Abschluss haben wir kein Eßtrich drüber sondern von Variotherm die Spachtelmaße oder auch Füllmaße genannt. Wie es im Altbau so ist, ist der Boden nicht ganz gerade, ab und zu leichte unebenheiten drin.

    Wir wollen auf die Fussbodenheizung Click Vinyl verlegen.
    Meine Frage. Benötigen wir überhaupt eine Dämmmatte oder ähnliches und wenn ja, welche wäre für uns am besten geeignet?

    Danke für die Hilfe.
    VG

    Antworten
    • Ferdinand Pritzkau
      Ferdinand Pritzkau Donnerstag, 29.12.2016 um 10:21

      Hallo,
      Sie haben hier zwei Themen angesprochen. Das eine ist die Unebenheit auf Ihrem Untergrund.
      Das zweite die Dämmung unter Vinylboden.
      Zur Unebenheit: Bitte sorgen Sie für eine Ebenheit, die nicht höher als 3mm auf einem Meter liegt.
      Dazu können Sie sich auch dieses Video anschauen.
      Falls nötig, müssen Sie noch einmal mit Nivelliermasse arbeiten.
      Lesen Sie dazu auch hier.
      Zur Dämmung: Wir raten dazu, immer die empfohlene Trittschalldämmung zu verwenden. Sie wird in der Verlegeanleitung des jeweiligen Bodens aufgeführt.
      Wir haben es Ihnen einfach gemacht, indem wir sie bei passendem Zubehör aufführen.
      Bei Fußbodenheizung sollten Sie auf einen geringen Wärmedurchlasswiderstand von 0,01 m²K/W achten. So haben Sie einen äußerst geringen Wärmeverlust.
      Ihr Planeo Team

      Antworten
  • Doris Hügel
    Doris Hügel Mittwoch, 8.02.2017 um 16:02

    Hallo,
    wir haben eine Fußbodenheizung & darüber ist unser Parkett fest verklebt. Kann ich über das Parkett einen Vinylboden (klick) legen - oder ist der Wärmeverlust zu stark ?

    Lieben Gruß
    D. Hügel

    Antworten
    • Ferdinand Pritzkau
      Ferdinand Pritzkau Mittwoch, 8.02.2017 um 19:06

      Hallo,
      Sie können über fest verklebtes Parkett auf jeden Fall Vinyl verlegen. Der Fußbodenaufbau soll einen Wärmedurchlasswiderstand von 0,15 m²K/W insgesamt nicht überschreiten.
      Der zusätzliche Widerstand durch Klickvinyl mit Dämmung bei zB der Wineo 600 beträgt ~ 0,025 m²K/W. Das ist ein geringer vertretbarer Wert. Den Unterschied zum Parkett wird nicht gravierend ins Gewicht fallen.
      Ihr Planeo Team

      Antworten
    • Kröhnert-Flühr christina
      Kröhnert-Flühr christina Montag, 1.05.2017 um 12:41

      Hallo.auch ich.hab eine Frage wegen eines Vinyl.bodens.hab mich leider bei neuen Fliesen verkauft.haben eine Fußboden Heizung und eine Glas duschabtrennung auf den Fliesen. Muss diese komplett abgebaut werden. Würde gern eine andere Absicht haben. Auf was muss ich achten?

      Antworten
      • Ferdinand Pritzkau
        Ferdinand Pritzkau Montag, 8.05.2017 um 20:42

        Hallo, leider können wir ohne zusätzliche Informationen keine schlüssige Empfehlung geben. Bitte melden Sie sich bei uns unter info@planeo.de
        Vielen Dank.
        Ihr Planeo Team

        Antworten
  • Danuta
    Danuta Freitag, 17.02.2017 um 22:55

    Hallo

    Wir wollen demnächst ein Haus kaufen. Da ist eine Fussbodenheizung. Der ganzer Biden ist gefliesst. Können wir auf die Fliesen, Vinyl verlegen. Geht das? Und dauert es dann länger bis der Boden warm wird? Unf wie sieht es mit der Dämmung aus?
    Danke

    Antworten
    • Ferdinand Pritzkau
      Ferdinand Pritzkau Montag, 20.02.2017 um 15:32

      Hallo,
      Mit Ihrer Frage sind Sie nicht allein. Das Problem mit Vinyl auf Fliesen haben viele.
      Also:
      Es gilt abzuwägen, müssen alte Fliesen entfernt werden oder kann man den Aufwand umgehen?
      Können Fliesen als Grundlage für einen neuen Belag, zB. Vinylboden liegen bleiben und das bei Fußbodenheizung?

      Ja, Sie können liegen bleiben, sofern Sie die technischen Anforderungen an einen festen und ebenen Untergrund
      erfüllen. Das bedeutet unter anderem, sie sollen nicht lose sein und eben mit einer Toleranz von nicht mehr als 3mm auf 1 Meter.
      Weiter müssen Sie prüfen, ob es eventuell erforderlich ist, die Fugen glatt zu spachteln.

      Bezüglich der Fußbodenheizung und Wärmeleitung betrachten Sie die Fliesen als Erweiterung des Estrichs
      um die Stärke der Fliesen. Sie haben also lediglich ca. 1cm mehr Stein/Fliese, die beheizt werden.
      Das bedeutet einen geringen Widerstand von 0,01 m²K/W, das ist zu den insgesamt erlaubten 0,15 m²K/W äußerst gering.
      Die Fliese im Gegenzug herauszuschlagen, steht in keinem Verhältnis zum Gewinn, ausser Sie
      muss aufgrund von Mängeln oder der Aufbauhöhe sowieso raus.

      Der Wärmedurchlasswiderstand erhöht sich je nach Produkt lediglich um 0,02-0,04m²K/W inkl. der Trittschalldämmung.
      Das kann ich der Heizkostenrechnung kaum spürbar werden. Die Trägheit ist bei einer Fußbodenheizung ohnehin gegeben.
      Man heizt ja nicht wie bei Heizkörpern kurzfristig auf,sondern temperiert gleichmäßig.

      Sie sollten den Vinylboden mit einer für Fußbodenheizung geeigneten Unterlage verlegen,
      bei Planeo Vinylboden z.B. diese hier: Planeo silence
      bei Wineo Vinylboden muß es diese sein: silent comfort

      Antworten
  • Arif
    Arif Montag, 27.03.2017 um 15:58

    Hallo, wir sind dabei gerade unser Haus zu bauen. Wir haben ein 4 jährigem Kind und das zweite ist in Planung. Dabei haben wir uns auch über den Fußboden im Wohn-/Essbereich erkundigt. Unisono kam die Antwort das Vinylböden bei Kleinkindern ideal ist. Nun habe ich zwei Fragen. Der Übergang von der Küche zum Essbereich wäre dann von Fliese auf Vinyl. Die Fliesen haben eine Gesamtstärke von ca 14-15 mm inkl. Kleber. Welchen Vinyl können wir dann nehmen um den Übergang nicht zu groß werden zu lassen. Ich hab da Unterschiede Vinyl HDF, Vinyl Hydrotec und Vinyl Sheets gelesen. Und die zweite Frage wäre, können wir es irgendwie so unterlegen damit Fliese und Vinyl gleich hoch sind und wir dazwischen nur Kork oder ähnliches verlegen können damit der Übergang besser aussieht? Ach ja, wir haben Fußbodenheizung. Ist es von Nachteil wenn das Vinyl zu stark ist? Vielen Dank im Voraus für Ihre Antworten. Viele Grüße Arif

    Antworten
    • Ferdinand Pritzkau
      Ferdinand Pritzkau Mittwoch, 29.03.2017 um 17:42

      Hallo Arif,
      danke für die Frage zu Vinyl bei Kleinkindern. Ja, Vinyl können Sie bedenkenlos bei Kleinkindern verwenden, wenn der Boden phthalatfrei ist. Phthalate sind eine Gruppe schädlicher Weichmacher. Lassen Sie sich das vor dem Kauf bestätigen.
      Wie passen Sie die Höhe der verschiedenen Böden an die Fliesen an? Das können Sie auf verschiedene Art und Weise tun. Die günstigste Variante ist, den Unterschied mit einem Profil auszugleichen. Wenn Sie dieselbe Höhe ereichen wollen, müssen Sie den Untergrund entsprechend auf die erforderliche Höhe bringen. Das können Sie mit einer Ausgleichsmasse oder Nivelliermasse tun. Mehrere Schichten Dämmung sind keine Lösung. Mit Vinyl auf einem HDF Träger kommen Sie etwa auf eine Höhe von 10-11mm. Bei wasserfestem Vollvinyl beträgt die Höhe ca.5-7mm. Grundsätzlich sollten Sie bei Fußbodenheizung auf einen geringen Wärmedurchlasswiderstand achten. Je stärker der Boden, desto höher der Widerstand. Bei Vinyl mit HDF-Träger und Kork als Unterlage ist der Widerstand von allen Vinylarten am höchsten. Gerne geben wir Ihnen genauere Auskünfte. Melden Sie sich doch einfach bei uns.
      Ihr Planeo Team

      Antworten
  • Markus
    Markus Montag, 10.07.2017 um 1:02

    Hallo Herr Pritzkau,
    auch wir wollen Vinyl verlegen und haben aktuell noch Fliesen auf dem Boden. Ich würde gern die Fliesen entfernen da ein paar hohl liegen und die ein oder andere auch gerissen ist. Außerdem können wir die Türen aufgrund von ESG Glas nicht kürzen und müssten somit neue kaufen. Das entfernen der Fliesen ist sicher nicht das Problem. Der Kleber wird die Herausforderung. Oder kann die Ausgleichsmasse direkt auf den Fliesenkleber aufgetragen werden. Selbstredend dass lose Teile zu entfernen sind. Aber mit einem Betonschleifer würde ich ungern den Estrich mit Fußbodenheizung bearbeiten.
    Danke im Voraus und Beste Grüße

    Antworten
    • Ferdinand Pritzkau
      Ferdinand Pritzkau Montag, 10.07.2017 um 11:42

      Hallo, Sie haben Ihre Situation gut beschrieben und den Lösungsansatz gefunden. Wenn Sie die Fliesen entfernen, können Sie den Untergrund neu aufbauen. Das wirkt sich gut auf neue Bodenbeläge aus. Denn egal ob Sie Vinyl nachher schwimmend oder verklebt verlegen, ein gespachtelter gut ausnivellierter Untergrund ist ideal für einen neuen Fußboden dieser Art. Die Reste vom Fliesenkleber entfernen Sie soweit es möglich ist. Saugen Sie den Staub ab. Sie können dann auch eine Ausgleichsmasse direkt auf den Untergrund auftragen. Bei Standardprodukten ist vorher eine Grundierung erforderlich. Je nach dem, wieviel auszugleichen ist, könnten auch zwei Schichten notwendig werden. Einen Betonschleifer brauchen Sie wahrscheinlich nicht, könnten ihn aber für grobe Unebenheiten bereithalten.
      Gerne können wir Ihnen auch eine Empfehlung aussprechen, wenn Sie sich bei uns melden: info@planeo.de oder 05222 960480.
      Ihr Planeo Team

      Antworten
  • Dirk
    Dirk Freitag, 21.07.2017 um 0:05

    Hallo Herr Pritzkau,

    gibt es ein hundetaugliches Klickvinyl das sich über vorhandenes Holzparkett mit Fußbodenheizung verlegen lässt? Und wäre es dann moglich dieses Vinyl bei Auszug wieder zu entfernen ohne dass das Holzparkett darunter leidet?
    Hintergrund ist der Einzug in eine Mietwohnung.

    Vielen Dank im voraus und Grüße

    Dirk

    Antworten
    • Ferdinand Pritzkau
      Ferdinand Pritzkau Freitag, 21.07.2017 um 10:38

      Hallo Dirk,
      ich empfehle Ihnen ein Klickvinyl mit der Nutzschicht 0,5mm zur Sicherheit. Nicht jeder Hersteller akzeptiert Parkett als Untergrund. Bei verklebtem Parkett sind aber keine Schwierigkeiten zu erwarten.
      Schauen Sie nach Wineo 800 oder Planeo Objekt
      Beachten Sie unbedingt noch zwei Dinge: Nehmen Sie zur Entkoppelung unbedingt die dazu empfohlende Dämmung. Sie sorgt gleichzeitig für einen minimalen Wärmedurchlasswiderstand. Wenn Sie weitere Fragen haben, rufen Sie uns einfach an: 05222 960480. Vielen Dank.
      Ihr Planeo Team

      Antworten
  • Gerd
    Gerd Donnerstag, 7.09.2017 um 21:17

    Hallo,

    habe auf dieser Seite schon ein paar sehr nützliche Informationen gefunden, benötige aber noch eine Antwort.

    Wir wollen auf die vorhandenen Fliesen Klickvinyl verlegen. Die Fliesenfugen wollen wir vorher verspachteln. Drunter ist eine Warmwasserfussbodenheizung.

    Nun habe ich bei Produktbeschreibungen mehrerer Hersteller gelesen dass die Bodentemperatur 27 Grad nicht übersteigen darf, im Winter wird der Boden bei uns aber schon mal wärmer.
    Handelt es sich hierbei um grundsätzliche Einschränkungen für Vinyl auf Bodenheizung oder ist das Herstellerabhängig?

    Und: Was nehme ich am besten um die Fugen zu verspachteln.

    Viele Grüße,
    Gerd

    Antworten
    • Ferdinand Pritzkau
      Ferdinand Pritzkau Freitag, 8.09.2017 um 18:44

      Hallo, die meisten Hersteller nennen diese Temperaturen um 27-28°C als Obergrenze für die Estrich Oberflächentemperatur. Diese wird meist auch nicht dauerhaft überschritten. Die Räume würden ja sonst quasi unbewohnbar warm. Planeo Produkte können teilweise bis max. 35°C Oberflächentemperatur verlegt werden. Fragen Sie uns. Je höher die Temperaturschwankungen, desto mehr müssen Sie mir Dehn- und Schwundverhalten rechnen.
      Bitte reinigen Sie die Fugen, bevor Sie diese verspachteln. Diverse zementäre Spachtelmassen sind dazu geeignet. Es gibt auch professionelle Spachtel, die wir Ihnen gerne empfehlen.
      Entscheidend ist nachher die Ebenheit und das Ihnen das Material nicht wieder aus den Fugen bröckelt.
      Es gibt auch die Möglichkeit, die Fliesen vollflächig zu nivellieren z.B. mit dieser Ausgleichsmasse.
      Ihr Planeo Team

      Antworten
  • Zakel
    Zakel Sonntag, 5.11.2017 um 12:32

    Hallo,
    wir haben einen ähnlichen Fall mit Fußbodenheizung und darüber gelegten Fliesen und würden gerne Klick-Vinyl über die Fliesen verlegen.
    Folgende Punkte sind uns noch nicht ganz klar:
    1. Ab welcher Fugenbreite müssen die Fugen verspachtelt werden, dass man später keine Abdrücke im Vinyl hat?
    2. Muss das Klick- Vinyl auf den Fliesen verklebt werden? (Für bessere Wärmeleitung)
    3. Ist eine Trittschalldämmung zwischen Fliesen und Klick-Vinyl nötig? (sowohl schwimmend oder klebend verlegt)

    Grüße Zakel

    Antworten
    • Ferdinand Pritzkau
      Ferdinand Pritzkau Montag, 6.11.2017 um 12:53

      Hallo,
      Ihre Fragen beantworten wir in diesem Artikel ausführlicher:
      https://www.planeo.de/magazin/vinylboden-auf-fliesen-das-muessen-sie-wissen/
      1. Die Frage, ab welcher Fugenbreite gespachtelt werden muss, können wir nicht pauschal beantworten. Es hängt von dem Produkt ab. Wir empfehlen generell, die Fugen zu verspachteln. Bei 5mm Vinyl von Planeo oder Wineo können Sie in Verbindung mit der dazu empfohlenen Dämmung Fugen bis max. 5mm Breite und 2mm Tiefe überbrücken.
      2. Klickvinyl sollten Sie nicht verkleben. Sie haben auch deshalb keine Vorteile bei der Fußbodenheizung. Die Dämmung planeo silence für den Planeo Vinylboden hat einen minimalen Widerstand von 0,01 m²K/W.
      3. Ob eine Dämmung notwendig ist, sagt Ihnen die Verlegeanleitung des Herstellers. Wineo verlangt dies auf jeden Fall, Planeo empfiehlt es. Andere können wir gerne für Sie prüfen.
      Bitte melden Sie sich dann bei uns: info@planeo.de
      Eine weitere Alternative anstelle von Klickvinyl schwimmend zu legen ist, Vinyl schwimmend zu verkleben. Schauen Sie dieses Video.
      Ihr Planeo Team

      Antworten
  • Angelika Mandlmeier
    Angelika Mandlmeier Sonntag, 5.11.2017 um 20:51

    Hallo, Herr Pritzkau
    ich habe einen neuen Wintergarten mit Fussbodenheizung.Darauf wurde erst ein Estrich angebracht. Was kann ich für einen Belag draufmachen, der am besten die Wärme speichert? Ich tendiere zwischen Fliesen und Vinyl. Muss ich unter Fliesen noch dämmen?

    Antworten
    • Ferdinand Pritzkau
      Ferdinand Pritzkau Montag, 6.11.2017 um 12:17

      Hallo Frau Mandlmeier,
      danke für diese Frage. Ein Wintergarten ist ein besonders zu beachtender Baukörper. Je nach Ausgestaltung ist er stärkeren Klima- und Temperaturschwankungen ausgesetzt, als der normale Wohnbereich. Das gilt auch für den Fußboden.
      Die meisten Fußböden sollen nicht höheren Temperaturen als 30°C ausgesetzt werden. Das ist im Wintergarten nur möglich, wenn Sie ihn ausreichend beschatten können. Die Sonne erhitzt einen Wintergarten stark. So kann die Temperaturdifferenz zwischen Tag und Nacht schnell mal 30-40° betragen.
      Da Sie zusätzlich Fußbodenheizung im Wintergarten haben, sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, das der neue Boden diesen Herausforderungen gewachsen ist.
      Fliesen nehmen Wärme gut auf und leiten sie auch gut weiter. Deshalb sind sie also bei Fußbodenheizung ideal. Gleichzeitig sind sie nicht empfindlich bei Temperaturschwankungen. Das macht sie zu einem hervorragenden Fußboden im Wintergarten. Ist der Wintergarten nicht beheizt oder die Fußbodenheizung aus, fühlen sich die Fliesen aber sehr kalt an. Das kann Sie dazu verleiten, evtl. auch in wärmeren Jahreszeiten die Fußbodenheizung laufen zu lassen. Eine Dämmung unter den Fliesen macht bei Fußbodenheizung keinen Sinn.
      Ein Vinylboden ist materialbedingt empfindlicher bei Temperaturschwankungen. Vinyl reagiert auf Temperaturschwankungen mit mit Dehnen und Schrumpfen. Die meisten Hersteller empfehlen die Verklebung Ihrer Vinylplanken, z.B. bei bodentiefen Fenstern. Genauso ist die Empfehlung im Wintergarten Vinyl zu verkleben. Die Vinylplanke hat durch den Kleber nur noch einen geringen Bewegungsspielraum. Der Vinylboden ist also im verklebten Zustand im Wintergarten einsetzbar. Ein zusätzlicher Vorteil von Vinylboden gegenüber Fliesen im Wintergarten ist, das er sich auch ohne die Fußbodenheizung angenehm warm anfühlt. Er speichert Wärme besser und leitet entsprechend die Kälte nicht so schnell an die Füße weiter.
      Achten Sie hier besonders auf geeignete Kleber, die hohe Scherkräfte vertragen. Falls Sie hier weitere Unterstützung benötigen, melden Sie sich doch direkt bei uns: info@planeo.de
      Ihr Planeo Team

      Antworten
  • Carmen Thomas
    Carmen Thomas Donnerstag, 28.12.2017 um 19:16

    Hallo Planeo-Team,

    2 Fragen

    In meinem Haus liegen aktuell auf Elektrofussbodenheizung einerseits Fliesen und zum Anderen PVC.

    1. Frage
    Wenn ich den PVC entferne und durch Click Vinyl ersetze und auf die Fliesen ebenfalls einen Click-Vinyl aufbringe, dann wird sich ja der Wärmedurchlasswiderstand erhöhen. Bei den Fliesen ist es wohl kaum tragisch (Verlängerter Estrich), bei PVC wird der Wärmedurchlassiwderstand ca. von 0,01 (PVC) auf 0,015 steigen. Im Falle, dass man Laminat verlegen würde, verschlechtert sich der Wärmedurchlasswiderstand sogar auf ca. 0.044.
    Kann man errechnen, wie stark sich diese Erhöhung des Wärmedurchlasswiderstands auf den Verbrauch auswirkt? Gerade Strom ist teuer, und da möchte man nicht günstiges Laminat nehmen und sieht nachher, in einem Jahr hat man mehr Stromkosten gezahlt als wenn man den doppelt so teuren Vinylboden gekauft hätte. Ist ja eine Einmalinvestition. Vermutlich gibts eine physikalische Formel oder evtl. auch einen Onlinerechner zur Thematik?

    2. Frage
    Wie Sie ja auch hier schreiben, sind die Böden (Vinyl und Laminat) temperaturempfindlich.
    In der Regel sagt man, der Boden darf eine Temperatur von 27 Grad nicht überschreiten, damit der Belag keinen Schaden nimmt.
    Bei Warmwasser, stellt man das am Kessel ein.
    Mein Gedanke im Falle der Elktroheizung wäre nun, dass man einen Bodenfühler in oder unter den Trittschall plaziert, der die Temperatur oberhalb des Estrichs misst und hier dann über das Theromstat vorgibt, dass der Wert von 27 Grad nicht überschritten wird. In der Regel gibt man ja bei Elektrofussbodenheizung einfach die Raumlufttempratur am Theromstat ein.

    Haben Sie diesbezüglich Erfahrungen, ob das so einfach in der Praxis funktioniert?

    Vielen Dank

    Antworten
    • Ferdinand Pritzkau
      Ferdinand Pritzkau Freitag, 29.12.2017 um 17:31

      Hallo,
      danke für Ihre Frage zum Thema Elektrofußbodenheizung und Vinylboden.
      Zur 1. Frage:
      Pauschale Antworten über sich verändernde Verbrauchswerte zu Ihrem System können wir hier nicht seriös beantworten. Der Wirkungsgrad einer Heizungsanlage verschlechtert sich möglicherweise. Wie weit sich aber Verbrauchswerte verändern, müssen Sie Ihren Heizungsbauer ausrechnen lassen. Er muss nicht nur die Werte für den Wärmedurchlasswiderstand (m²·K)/W in die Berechnung einfliessen lassen. Da sind mehrere bauphysikalische Größen zu beachten. Die Energie selbst, die Sie in das Haus hineinstecken, bleibt ja darin enthalten. Sie geht Ihnen nicht verloren. Es sei denn, durch die Aussenhülle des Hauses. Die spielt in dieser Betrachtung aber zunächst keine Rolle. Der höhere Wärmedurchlasswiderstand eines Laminats gegenüber einem Vinylboden kann den Aufheizprozess etwas träger machen, allerdings ist auch hier irgendwann ein Temperaturausgleich geschaffen. Ob ein geringer Verlust (mehr kWh = mehr €) entsteht, hängt davon ab, ob das Heizsystem sich im Wirkungsgrad verschlechtern kann. Bei einer Elektrofußbodenheizung, die Strom direkt in Wärme verwandelt, eher nicht. Lohnt es sich, diese Nachkommastellen auszurechnen? Abgesehen von der Freude an physikalischen Berechnungen. Der eventuellen Ersparnis von x€, die Ihnen der Heizungsbauer errechnen könnte, müssen Sie seine Rechnung darüber entgegensetzen. Gleichzeitig müssen Sie die Differenzen für die verschiedenen Fußbodenbeläge mit einfliessen lassen.
      Es verhält sich hier in etwa wie bei aufwändigen Wärmedämmungen, die gerne um Häuser gepackt werden, um Geld zu sparen. Für eine monatliche Heizkosten-Ersparnis von 50 € muss in eine Dämmung der Aussenhülle mit Kosten in Höhe von 25.000 € investiert werden (beispielhaft). Falls die Dämmung das überlebt, sind mehr als 40 Jahre vergangen, bis das Konto ein plus aufweist.
      Bei der Entscheidung für einen Bodenbelag sollten Sie vor allem diese Dinge betrachten: Bietet der Belag die Wohnlichkeit, die ich zu Hause erwarte? Ist er praxistauglich? Bin ich mit dem Pflegeaufwand einverstanden? Spielt die Fußwärme für mich eine Rolle? (Ein Vinylboden fühlt sich wärmer an als ein Laminat) Ist der Bodenbelag für meine Einsatzzwecke geeignet? Passt mein Budget zu meinem Wunschboden?
      Zur 2. Frage:
      Ein Fühler oder Sensor ist ein guter Gedanke zum Thema Regelung der Estrich-Oberflächentemperatur bei einer Elektrofußbodenheizung. Noch besser ist es für den Fußbodenbelag, wenn der Aufheizprozess langsam, also Grad für Grad geregelt werden kann. Dann kann auch ein schwimmender Bodenbelag bei Elektrofußbodenheizung gut funktionieren. Sonst werden diese Elektro-Fußbodenheizungen für den Gebrauch unter schwimmenden Bodenbelägen gerne von seiten der Hersteller abgelehnt. Schnelle Temperaturwechsel mögen schwimmende Bodenbeläge nicht so (außer Fliesen/Stein) und können darauf mit "Schüsseln" oder "Verwerfungen" reagieren. Das liegt einfach daran, das die Wärme sich nicht so schnell im Material gleichmäßig verteilen kann, wie sie von unten anliegt.
      Können Sie diese Temperaturregelung sicherstellen, sollte es kein Problem mit dem Bodenbelag geben.
      Ihr Planeo Team

      Antworten
  • Joachim Trzensik
    Joachim Trzensik Donnerstag, 22.02.2018 um 9:23

    Welche Verlegeart von Vinyl ist beim Neubau mit Niedrigtemperatur-Warmwasserheizung am besten, verkleben oder schwimmend
    auf geeigneter Wärmedämmung verlegen?
    Eignet sich Vinyl auch bei starker Sonneneinstrahlung und nach Süden ausgerichteten bodentiefen Fenstern ?
    Vielen Dank schonmal

    Antworten
    • Ferdinand Pritzkau
      Ferdinand Pritzkau Donnerstag, 22.02.2018 um 12:39

      Hallo, vielen Dank für Ihre Frage nach Vinyl auf Fußbodenheizung. Welche Verlegeart ist besser?
      Ausgehend von einer Warmwasser-Fußbodenheizung gibt es verschiedene Ansichten darüber, welche Verlegeart besser bei Fußbodenheizung ist. Je nach dem, wo der Focus liegt.
      Wenn es um Engergieausbeute/Einsparung geht, macht es keinen Unterschied. Denn die Energie, die Sie in die Heizung stecken, bleibt im Haus erhalten.
      Einen kleinen Vorteil kann die Verklebung bei der Reaktionsgeschwindigkeit für sich verbuchen. Der Wärmedurchlasswiderstand ist hier geringer als bei der Klick-Variante. Es gibt aber auch Klick-Vinyl, wo wir in Verbindung mit der Dämmung vergleichbare Werte beim Wärmedurchlasswiderstand erreichen. Deshalb ist das eine Frage der Produktauswahl.
      Starke Wärmezufuhr, also intensive Sonneneinstrahlung ohne Beschattung dehnt einen Vinylboden stark aus. Deshalb ist hier die Verklebung besser, denn so bleibt jede Vinylplanke am Boden fixiert. Hinter einer Glasscheibe kann die Temperatur schnell mal auf 40-50°C klettern. Ein schwimmend verlegtes Vinyl reagiert in solchen Fällen mit starker Ausdehnung. Besonders dunkle Dekore nehmen mehr Wärme auf. Da sich bei schwimmender Verlegung nicht die einzelne Planke, sondern die gesamte Fläche dehnt, kann es dann zu Stauchungen kommen. Also Beschattung ist hier nötig.
      Ob Kleben oder Klicken, sollten Sie nicht nur von der Fußbodenheizung abhängig machen. Betrachten Sie auch die anderen Aspekte wie Gehkomfort, Verlegekomfort oder Flexibilität, wenn Sie den Boden nicht fest verkleben.
      Ihr Planeo Team

      Antworten
  • Carsten
    Carsten Montag, 26.02.2018 um 15:29

    Infrarotheizung Fusdbodenheizung !
    Wollen gerne einen Klick Vinylboden im Wohnzimmer verlegen. Geht das auch wenn nur ein Teil ( Spielbereich & Essecke )mit Infrarot Fußbodenheizungfolie ausliegt ?
    Die Fußbodenheizung ( bis 80 Watt m2 )wird über einen Temperaturfühler gesteuert?
    Gruß

    Antworten
    • Ferdinand Pritzkau
      Ferdinand Pritzkau Dienstag, 27.02.2018 um 19:38

      Hallo, allgemein gesprochen sieht man herstellerseits das Thema Infrarotheizung unter Vinylboden noch recht skeptisch. Es setzt allerdings ein Umdenken ein. Vor allem bei gut regelbaren Elektroheizungen kann man davon ausgehen, das sie auch unter Vinylboden funktionieren. Regelbar heißt, langsam aufheizen und begrenzen auf max. 28°C. Oberflächentemperatur. Nur Teilflächen unter einem zusammenhängenden Vinylboden zu heizen, kann bedeuten, das die Dehnung im Bereich des Heizfeldes so stark ist, das es zu Verwerfungen oder Fugenbildung kommt. Hier wäre eine Trennung rein technisch ratsam. Vergessen Sie nicht einen Blick in die Verlegeanleitung zu werfen.
      Ihr Planeo Team

      Antworten
  • Willi
    Willi Mittwoch, 9.05.2018 um 13:28

    Hallo und guten Tag,
    Wir haben folgendes Problem, das klebevinyl welches wir auf unseren estrich ( darunter Fußbodenheizung -beim verlegen ausgestellt ) geklebt haben wellt sich an einigen Stellen ( halben Tag später). Wir haben alles so gemacht wie es uns die Anleitung bzw videos im netzt empfohlen haben. Können Sie uns sagen was wir falsch gemacht haben bzw wie man das ausbessern kann ?

    Antworten
    • Ferdinand Pritzkau
      Ferdinand Pritzkau Freitag, 11.05.2018 um 17:29

      Hallo Willi,
      danke für die Schilderung Ihres Problems mit Klebevinyl, das kurz nach dem Kleben wieder hochkommt. Gerne empfehlen wir Ihnen eine exakte Vorgehensweise. Dazu müssten wir aber wissen, welche Produkte Sie wann und wo erworben haben. Wenn Sie uns Bilder senden, können wir die Probleme mit dem welligen Klebevinyl besser einschätzen. Gerne mit Bezug hierauf an info@planeo.de
      Pauschal können wir nur mutmaßen, denn die Probleme ""Warum wellt sich Klebevinyl?" können sehr vielfältig sein.

      Unter anderem kommen diese Probleme in Betracht:
      1. Materialien passen nicht ideal zusammen, sie harmonieren nicht.
      2. Materialien sind fehlerhaft oder ungeeignet.
      3. Der Untergrund ist nicht ideal vorbereitet.
      4. Fehler bei der Verlegung, wie z.B. Zeiten nicht eingehalten, offene Zeiten oder Trocknungszeiten. Genauso wie mangelhaftes Anwalzen auch solche Probleme verursachen kann.
      5. Probleme mit Restfeuchte oder auch Temperaturen.

      Abhilfe kann bei Klebevinyl in der Regel nur sein, die schadhaften Planken auszutauschen. Aber bevor Sie das machen, sollten Sie die Ursache kennen.
      Sie dürfen sich gerne per email an uns melden.
      Ihr Planeo Team

      Antworten
  • Kristina Müller
    Kristina Müller Dienstag, 10.07.2018 um 15:57

    Hallo Zusammen :)

    Mein Freund und ich haben uns eine Eigentumswohnung gekauft.

    Jetzt ist es bald soweit, dass wir die Schlüssel bekommen.

    Wir haben die Wohnung belagsfertig genommen, d.h. ohne Böden, Türen, usw...
    Wir haben in der gesamten Wohnung eine Fußbodenheizung.!

    Wir haben uns einen 10 mm dicken Vinylboden gekauft.

    Jetzt ist meine Frage: Müssen wir unter den 10 mm dicken Vinylboden noch eine Trittschalldämmung legen oder reicht die Folie zur Dampfsperre?

    Vielen Dank!

    MfG
    Kristina Müller

    Antworten
    • Ferdinand Pritzkau
      Ferdinand Pritzkau Dienstag, 10.07.2018 um 18:36

      Hallo und Glückwunsch zur ETW. Wenn Sie Ihren neuen Vinylboden bereits gekauft haben, gibt es in den Paketen normalerweise eine Verlegeanleitung des Herstellers. Die sollten Sie in erster Linie beachten. Ihr Verkäufer sollte allerdings auch darüber Auskunft geben, wenn Sie ihn fragen. Schließlich sollten Sie aufgrund der Empfehlungen ja auch eine Sicherheit und Gewährleistung in Anspruch nehmen können. Das muss der Verkäufer leisten. Wir können an dieser Stelle ohne weitere Informationen zu Ihrem Boden nur pauschal und ohne Gewährleistung Auskunft geben.
      Ihr 10mm starker Vinylboden hat vermutlich eine HDF-Trägerplatte. Die ist vor aufsteigender Feuchtigkeit zu schützen. Aufsteigende Feuchtigkeit ist bei klassischen Estrichen und mineralischen Untergründen zu erwarten. Deshalb ist eine Dampfbremse erforderlich. Trittschall macht dann Sinn, wenn der Bodenbelag selbst noch keine integriert hat. Verwenden Sie dann z.B. die Planeo silence. Sie ist auch ideal bei Fußbodenheizung.
      Ihr Planeo Team

      Antworten
  • Marcus Fiege
    Marcus Fiege Dienstag, 31.07.2018 um 12:50

    Mein Bestreben ist es, in meinem Haus Klick-Vinyl (Voll-Vinyl) auf die vorhandenen Fliesen aufzubringen.
    Aufgrund der Grobstruktur und Größe der Fugen ist das Auftragen einer Ausgleichsmasse (siehe euer YouTube-Video: https://www.youtube.com/watch?v=sZa01NN8Lbs&t=94s) notwendig.
    Ich bitte um eine Empfehlung, welche Ausgleichsmasse ich dafür verwenden sollte (Zusammensetzung bzw. Basis). Faktoren sind hierbei für mich insbesondere die Wärmeleitfähigkeit plus das, was Sie mir evtl. als noch zu berücksichtigende Faktoren auf den Weg geben können). Meiner Meinung nach macht es keinen Sinn, auf die Leitfähigkeit der Trittschalldämmung und des Vinyls zu achten, und dies bei der Ausgleichsmasse nicht zu tun.

    Vielen Dank im Vorraus

    Antworten
    • Ferdinand Pritzkau
      Ferdinand Pritzkau Mittwoch, 1.08.2018 um 22:21

      Hallo, vielen Dank für die Frage nach der Wärmeleitfähigkeit der Ausgleichsmasse. Ihr Gedanke ist grundsätzlich richtig, den gesamten Fußbodenaufbau bei der Wärmeleitfähigkeit einzubiehen. Allerdings, einen Wärmeleitwert für Ausgleichsmasse betrachtet man in der Praxis nicht. Er wird in den technischen Datenblättern auch nicht angegeben. Sie können davon ausgehen, das 5mm Ausgleichsmasse sich ähnlich verhält, wie wenn Sie 5mm mehr Estrich haben. Da die mineralische Struktur der Ausgleichsmasse feiner ist, wäre sie theoretisch sogar einem Estrich überlegen. Es macht rein rechnerisch auch keinen Unterschied.
      Also hier können wir auf jeden Fall eins festhalten: Ein Fußbodenaufbau mit Vinylboden auf Fußbodenheizung betrachten Sie als separate Einheit. Der Wert sollte nicht 0,15 m²K/W übersteigen.
      Gleichen Sie Ihre Fliesen also beruhigt aus. Wir empfehlen diese Grundierung und diese Ausgleichsmasse.
      Haben Sie weitergehende Fragen? Melden Sie sich gerne bei uns: info@planeo.de
      Ihr Planeo Team

      Antworten
  • Oliver Koch
    Oliver Koch Sonntag, 5.08.2018 um 22:51

    Guten Abend,

    Wir haben gerade estrich (calcium sulfad) in unseren Neubau gegossen bekommen, welcher gerade trocknet. Die Bodenbeläge möchten wir gern mit Vinyl ausstatten.
    Jetzt haben wir schon einiges an verschiedenen Aussagen bekommen..
    - Wenn wir klebe Vinyl verwenden, muss der estrich gespachtelt werden bevor der belag geklebt werden kann? Der estrich wird noch geschliffen ist aber an sich komplett gerade.
    - muss im Wintergarten ein anderer Kleber verwendet werden? Uns wurde 2 Komponenten Kleber empfohlen.

    Als Option würde noch klick Vinyl in Frage kommen, muss hier etwas als vorbereitung für Untergrund getan werden?
    Vielen Dank
    Oliver Koch

    Antworten
    • Ferdinand Pritzkau
      Ferdinand Pritzkau Montag, 13.08.2018 um 17:06

      Hallo, vielen Dank für die Nachfrage. Vinyl verlegen auf Fußbodenheizung ist nicht kompliziert. Es gibt immer wieder verschiedene Aussagen, weil unterschiedliche Praxiserfahrungen und Vorkenntnisse da sind. Auf Erfahrungen und Fachkenntnisse bei der Vinylbodenverlegung zurückgreifen, verhindern schlechte Verlegeergebnisse.
      Zu Ihren Fragen:
      Muss ein ansonsten gerader (ebener) Estrich unbedingt verspachtelt werden, wenn man Vinyl darauf verkleben will? Auch wenn es nicht wenig Handwerker gibt, die Vinyl direkt auf Estrich verkleben: Bitte ja, verspachteln Sie einen Estrich grundsätzlich vor der Vinylverklebung. Ein Calciumsulfat-Estrich müssen Sie ohnehin schleifen. Sie lösen damit Sinterschichten, die zu weich sind und gleichzeitig trennend für Kleber wirken. Spachteln hat den Sinn, eine gleichmäßig feste, gleichmäßig saugende Fläche zu erhalten. Darauf sind die Vinylkleber eingestellt. Das steht in der Regel auch in jeder Verlegeanleitung. Jede Ungleichmäßigkeit kann das Verlegeergebnis beeinträchtigen.
      Muss ein spezieller Kleber für Vinyl verkleben im Wintergarten verwendet werden? Das ist von Hersteller zu Hersteller verschieden. Hier sollten Sie genau die Verlegeanweisung beachten. Deshalb erhalten Sie auch verschiedene Antworten.
      Unsere Kleber von Wulff kommen besonders gut mit den auftretenden Scherkräften zurecht. Sie entstehen durch das verstärkte Dehn- und Schrumpfverhalten. Ein Wintergarten hat hier ja besondere Anforderungen wegen höherer Wärmeentwicklung. (Aus diesem Grund ist Klickvinyl im Wintergarten nur bedingt zu empfehlen, z.B. bei ausreichender Beschattung!). Manche Kleber geben hier schon bei 35-40°C auf. Wulff Kleber hat hier auch besonders gute Wärmestandfestigkeiten, die Sie deshalb auch im Wintergarten verwenden können.
      Klickvinyl ist eine gute Option für die Verlegung ausserhalb des Wintergartens. Auch auf Fußbodenheizung. Bitte achten Sie hier auf eine geeignete Dämmung.
      Weitere Fragen? Melden Sie sich gerne unter info@planeo.de
      Ihr Planeo Team

      Antworten
  • Christian S
    Christian S Samstag, 1.12.2018 um 23:12

    Hallo,

    wie mein Vorredner haben wir ebenfalls Calcium-Sulfat Estrich in unserem Einfamilienhaus-Neubau.

    Unsere beiden Wohnkeller Räume (jeweils ca. 18qm, Fußbodenheizung) wollen wir evtl. mit Vinyl ausstatten. Die Räume werden wahrscheinlich nur mäßig als Arbeitszimmer und Hobbyraum genutzt.

    Sollten wir hier eher Klebevinyl oder Vollvinyl (schwimmend) verlegen?
    Ist 0.3mm Nutzschicht ausreichend für solche Nebenräumen?

    Nach Aussage eines Handwerkers passiert es bei der schwimmenden Verlegung häufig, dass die Dielen rausbrechen, da die Klickverbindung nicht so stabil ist wie z.B. bei Parkett oder Laminat, da sie oft nur ca. 4.5mm dick sind.
    Andererseits würde ich mir die Verlegung selbst zutrauen und die Handwerkerkosten für Spachteln und Verkleben sparen (geschätzt 20-30 EUR /qm).

    Gibt es Unterschiede bzgl. Gehgefühl und Trittschall?
    Die Räume werden vermutlich eher weniger genutzt, die Fußbodenheizung muss dort nicht ständig voll laufen.

    Der Boden grenzt außerdem an Fliesen, welche 9mm stark sind (+ Fliesenkleber). Bei 2mm Vinyl stell ich mir die Differenz auch sehr groß vor. Die Türzargen sind auch schon drin.

    Hätten Sie eine Empfehlung?

    Antworten
    • Ferdinand Pritzkau
      Ferdinand Pritzkau Mittwoch, 5.12.2018 um 18:10

      Hallo. Ein Vinylboden auf Fußbodenheizung im Keller ist sowohl bei Klick-Vinyl Verlegung möglich wie auch bei Klebevinyl verlegen.
      In gelegentlich genutzten Kellerräumen, die durch Fußbodenheizung grundtemperiert sind, gibt es keinen besser geeigneten Favoriten. Denn Sie werden bei der Heizkostenabrechnung kaum einen Unterschied feststellen. Verlegen Sie hier also ruhig die Variante, die Ihnen besser gefällt. Die Bedenken Ihres Handwerkers möchten wir relativieren. Denn er macht Ihnen Angst, wenn er sagt, es passiert häufig, das die Verbindung nicht hält. Wenn der Handwerker solche Erfahrungen hat, spricht das nicht unbedingt für seine Handwerksleistung. Da wir Klick-Vinylboden in 7-stelliger m² Zahl verkaufen, haben wir sehr gute Erfahrungswerte zu Vinylboden. Es gibt tatsächlich einige Fälle, wo sich Fugen auftun. Aber die Gründe dafür liegen zu 99% in vermeidbaren Fehlern bei der Vinylboden-Verlegung (siehe Video). Eine Nutzschicht von 0,3mm ist für Ihren Einsatzzweck völlig ausreichend. Achten Sie bei Stuhlrollen auf eine Bodenschutzmatte.
      Unser Fazit ist, das Sie mit Klick-Vinyl sehr gut zurechtkommen können. Einen Vinylboden können Sie auf jeden Fall auch verkleben, allerdings sehen wir für Ihre Situation keinen echten Vorteil. Weder preislich, noch heizkostenmäßig, noch akustisch, noch technisch.
      Bestellen Sie sich doch einfach kostenfrei Vinylboden Muster bei uns. Dann können Sie alles in Ruhe zu Hause prüfen. Gerne helfen wir Ihnen bei weiteren Fragen.
      Ihr Planeo Team

      Antworten
  • Jw
    Jw Dienstag, 11.06.2019 um 3:59

    Hallo Planeo-Team,

    Ich hätte eine Frage zu den Designböden allgemein und wie sich unterschiedliche Umgebungstemperaturen auf diesen auswirken. Als Faustregel ist überall zu entnehmen, dass die ideale Temperatur für Designböden mit Klick Verschluss System bei 20 Grad liegt. Bei einer Fußbodenheizung mit mit max. 28 Grad würde der Boden doch über einen anhaltenden Zeitraum die Temperatur annehmen und müsste sich folglich ausdehnen. Stellt dies keine Gefahr dar? Im Umkehrschluss würde das ja bedeuten, dass der Boden auch bei niedrigeren Temperaturen wie z.B. 12 Grad problemlos eingesetzt werden kann? Können Sie mir zusätzlich sagen, bis zu welchen Temperaturen (min/max) der Boden eingesetzt bzw gelagert werden kann, ohne dass der Boden schadhaft wird, z. B. durch Hitze- oder Kälteschäden? Ist Kälte für einen Designboden "schlimmer" als Wärme? (versprödung,...)


    Vielen lieben Dank für Ihre Bemühungen.

    Antworten
    • Ferdinand Pritzkau
      Ferdinand Pritzkau Dienstag, 11.06.2019 um 15:20

      Hallo Herr Vorländer,

      vielen Dank für die Frage nach dem Temperaturverhalten von Designboden.
      Bei der Begrifflichkeit fängt das Problem schon an. Wir müssten genau definieren,
      welcher Boden damit gemeint ist. Denn Designboden gibt es in verschiedenen Aufbauten.
      Entsprechend unterschiedlich verhalten sich auch die Bodenbeläge.
      Ihre Fragestellung ist so, dass wir also von massivem Klick-Vinyl ausgehen.

      Temperaturempfehlungen in Verlegeanleitungen lauten fast immer gleich.
      Ideal sind die späteren Umgebungstemperaturen für die Verlegung, also ca 20°C.
      Damit vermeiden Sie hohe Dehn- und Schrumpfschwankungen.
      Deshalb auch die Einschränkungen für die Verlegung von mi. 15°C bis max. 25°C
      Die Empfehlung der max. dauerhaften Oberflächentemperatur von 28°C lehnt sich in der Regel an die Niedertemperatur-Fußbodenheizung an.
      Temperaturen darüber sind ein Risiko für die Stabilität eines schwimmend verlegten Bodenbelags.
      Gerade Vinylböden reagieren hier auf Temperaturschwankungen.
      Das wirkt sich letztlich auch auf die Stabilität der Verbindungen aus.

      Die Lagerung soll trocken und möglichst frostfrei sein.
      Sie kann auch zeitweise außerhalb der empfohlenen Verlegetemperaturen 15-25° liegen.
      Das schadet dem Boden nicht, solange er nur lagert.
      Auch wenn er z.B. bei 10°C härter wird und etwas spröder ist,
      so nimmt er bei der dann notwendige Akklimatisierung wieder seine gewünschten Eigenschaften an.

      "Versprödung" ist eher ein Phänomen älterer PVC Bodenbeläge oder minderwertiger Vinylbeläge,
      die durch "abgewanderte" Weichmacher an Elastizität verloren haben.
      Hohe Temperaturen sind hier eher mitverantwortlich als niedrige.

      Ihr Planeo Team

      Antworten
  • Michael Sangl
    Michael Sangl Donnerstag, 31.10.2019 um 18:00

    Folgende Situation. Badezimmer mit Fliesenboden. Möchten gerne Vinyl auf Fliesen verlegen.
    Darunter soll eine Elektrische Fußbodenheizung. Ist dies mit einem Vinylboden möglich. Wenn möglich Schwimmend verlegt.

    Antworten
    • Ferdinand Pritzkau
      Ferdinand Pritzkau Donnerstag, 31.10.2019 um 18:11

      Hallo Herr Sangl,

      das hängt ganz von der Heizung und dem Hersteller ab.

      Wichtig sind folgende Punkte, wenn Sie Vinyl auf Elektrofußbodenheizung legen wollen:

      Hersteller Angaben beachten, sowohl für Vinyl als auch die Elektro-Fußbodenheizung
      Sind keine genauen Angaben vorhanden, können Sie beim Händler oder Hersteller nachfragen
      Maximale Temperaturen müssen eingehalten werden, in der Regel 28°C
      Eine langsame Aufheizung sollte gewährleistet sein, also Regelbarkeit prüfen
      Zu schnelle Aufheizung führt zu Problemen
      Verwenden Sie am besten Rigid Vinyl, das temperaturunempfindlicher ist


      Ihr Planeo Team

      Antworten
  • Jana Grundmann
    Jana Grundmann Sonntag, 17.11.2019 um 11:28

    Hallo Planeo-Team,

    wir haben einen Vinyl-/Designboden in unserem Haus auf FBH schwimmend verlegt und haben nun zwei Probleme, die vermutlich auf dieselbe Ursache zurückzuführen sind:

    1. Problem: an einigen Stellen im Raum bewegt sich der Boden beim Drüberlaufen, d.h. der Boden sinkt leicht nach unten - insbesondere im Wohn-/Essraum (der größte Raum, hier wurde durchgehend verlegt), aber grundsätzlich in allen Räumen mehr oder weniger. Für das Laufgefühl ist das schon nicht so schön, zusätzlich hören wir dabei aber auch die Dampfbremsfolie darunter knistern.

    2. Problem: In einigen Räumen gibt es mehr oder weniger große Stellen, die nicht warm werden, in zwei Räumen bleibt der Boden fast(!) vollständig kalt. Die Situation ist in fast jedem Raum etwas anders.
    Im großen Wohn-/Essbereich z.B. haben wir Teilflächen, die angenehm warm sind und daneben welche, die kalt/kühl bleiben - meist natürlich die, die sich beim Drüberlaufen leicht senken, aber auch andere, die (gefühlt) auf dem Boden aufliegen. Vor allen (schweren) Möbelstücken ist der Boden warm.

    Im Schlafzimmer ist der Boden fast vollständig kalt bis auf eine kleine Ecke zwischen einem Schrank und einer Wand. Selbst vor dem (schweren) Kleiderschrank ist der Boden seltsamerweise kalt.

    In einem weiteren Raum mit wenig und eher leichtem Mobiliar ist der Boden ebenfalls fast vollständig kalt/kühl bis auf die Ränder an den Wänden: hier ist etwa fußbreit angenehme Wärme zu spüren.

    Der Bodenverleger sagte uns (bevor wir überhaupt Möbel und Küche ins Haus stellten), dass das Knistern der Folie normal sei und sich mit der Zeit legen würde - es seien halt noch Knicke darin von der Lagerung. Da hatten wir leider noch nicht herausgefunden, dass sich der Boden auch bei genauem Hinsehen senkt.

    Jetzt haben wir Küche und andere schwere Möbel drin, die das Problem insgesamt zum Teil noch verstärken und vermuten nun, dass der Estrich vom Bodenverleger nicht gut ausgeglichen worden ist (er hat dafür bewusst eine Art Handschleifgerät benutzt und war gegen maschinelles, weil er meinte, dass damit nicht so genau gearbeitet werden könne) und sich daher nun Hohlräume unterschiedlicher Größe unter dem Boden befinden!?

    Wie schätzen Sie das Problem ein? Wird dies wahrscheinlich die Ursache sein?
    Hinweis: Soweit ich weiß (allerdings müssen wir das noch einmal überprüfen), hat er die notwendigen Abstände zur Wand eingehalten.

    Falls es sich um Unebenheiten im Estrich handelt, wie können wir nun vorgehen?
    Muss der Boden in allen Räumen komplett rausgenommen und nach dem Neu-Schleifen/Spachteln des Estrichs, neu verlegt werden?
    Wie können wir es an den Stellen machen, an denen wir Möbel nicht rausnehmen/versetzen können (z.B. die Küche, die auf dem Boden steht)? Kann man hier den Boden irgendwie schneiden/fräsen, um ihn vom übrigen Teil zu trennen?

    Herzlichen Dank im Voraus!

    Antworten
    • Ferdinand Pritzkau
      Ferdinand Pritzkau Montag, 25.11.2019 um 10:33

      Hallo Jana Grundmann,

      danke für die Schilderung Ihres Problems mit Vinyl auf Fußbodenheizung. Eins vorab: Eine genaue Diagnose können wir aus der Ferne nicht abgeben, zumal wir die genauen Produkte nicht kennen, die Sie verbaut haben. Ihre Vermutung der Ursache liegt also im schlecht vorbereiteten Untergrund.
      Grundsätzlich kann man sagen, dass die meisten Probleme mit einem Vinylboden tatsächlich im Untergrund zu suchen sind. Untergründe sind nicht eben genug, nicht fest genug, aus Unkenntnis oder Sparen an falscher Stelle verwendet man nicht die richtigen Vinyl Unterlagen.
      Das 1. Problem mit dem sich absenkenden Vinyl kann mehrere Ursachen haben.

      Der Untergrund ist zu uneben. Elastisches Vinyl würde sich hier eigentlich anpassen, aber ein steifer Vinyl oder Designboden "spannt" sich wie Laminat über Bodendellen. Wenn sie also an vereinzelten Stellen ein Nachgeben spüren, ist das vielleicht die Ursache.
      Es kann aber auch sein, dass die Unterlage (Folie) schlichtweg ungeeignet ist. Falten und Knitter in Verbindung mit Knistergeräuschen deuten darauf hin. Möglicherweise legt sich der Vinylboden dann eben nicht vollflächig, sondern liegt immer leicht erhöht auf der Folie, die nur beim Begehen den nötigen Druck bekommt.
      Fehlende Dehnungsfugen (insbesondere bei Fußbodenheizung) können auch dafür sorgen, das Vinyl aufgrund der Ausdehnung sich aufbäumt, wenn er am Rand anstößt. Auch extrem schwere Möbel oder festmontierte Küchen spielen eine Rolle.Siehe Problem 2.


      Ihre Vermutung ist richtig, das mit "hohl" liegendem Vinylboden natürlich auch die Fußbodenheizung ein Problem hat. Deshalb liegt es nahe, dass

      sich das Problem mit der Heizung erledigt, sobald Ihr Vinyl vollflächig aufliegt
      Sie die richtige Vinylboden Dämmung verwenden (die nicht knirscht, vollflächig aufliegt, eine excellente Wärmeleitung gewährleistet) wie z.B. Planeo Silence
      Sie um eine Neuverlegung nicht herumkommen, um das Problem zu beheben.
      durch eine nachträgliche eingefügte Dehnungsfuge an Küche und extrem schweren Möbeln die Probleme nachlassen (Das könnte ein erster Versuch sein!)
      Mit einer kleinen Tauchsäge oder Schattenfugensäge könnten Sie den Bodenbelag an den entsprechenden Stellen einschneiden.
      Ihr Planeo Team

      Antworten
  • Karolina
    Karolina Sonntag, 15.12.2019 um 16:29

    Liebes Planeo-Team!

    Ich hbe zwei Fragen...
    1. Kann man den Vinyl-/Designboden mit dem Klick-System auch auf Estrich verkleben, statt schwimmend verlegen? (Fußbodenheizung vorhanden)
    2. Kann man eure Produkte auch in Österreich finden?

    Herzlichen Dank im Voraus!

    Antworten
    • Ferdinand Pritzkau
      Ferdinand Pritzkau Montag, 16.12.2019 um 10:27

      Hallo Karolina,
      danke für Ihre Fragen.

      Grundsätzlich könnte man Klick-Vinyl sicher auch verkleben. Praktisch gestaltet sich das allerdings nicht so einfach wie mit Klebevinyl. Die Klickverbindung könnte hier die Hürde sein, wenn es mal hakelig wird oder nicht sofort passgenau sitzt. Eine evtl. Korrektur der Planken mit Kleber auf der Rückseite möchte man sich auch nichts so gerne antun. Die Frage wäre, warum überhaupt Klick-Vinyl verkleben?
      Alle unsere Produkte können Sie auch in Österreich erhalten. Wählen Sie einfach auf https://www.planeo.de/ oben rechts Ihr Land aus. Sie können sich vorab kostenfrei Muster von uns senden lassen.


      Falls Sie noch Fragen haben oder Beratung benötigen, melden Sie sich gerne bei uns.

      Ihr Planeo Team

      Antworten
  • aaron
    aaron Mittwoch, 18.08.2021 um 19:37

    Hallo,
    2 kurze Frage. Ich möchte Vinyl in der Wohnküche auf vorh. Fliesen verlegen.
    Wegen Küche fällt HDF aus und wegen bodentiefen Südfenster fällt Vollvinyl aus.
    Nach allem was ich bisher gelesen habe, geht hier nur vollflächig verkleben oder rigid vinyl.
    Ich bevorzuge natürlich rigid vinly.
    Zu diesem habe ich 2 Fragen:

    1. Ich habe gelesen, dass man rigid auch auf relativ ungenauen Untergrund verlegen kann, zumindest wenn Trittschall schon am rigid integriert ist, korrekt? Oder muss ich trotz integrieter Trittschaldämmung die Fliesen verspachteln?
    2. In so mancher rigid Werbung steht dass man 400m² ohne Fuge in der kompletten Wohnung verlegen kann. Ich habe nur 60m² aber 2 Türen und eine Dehnungsfuge in den vorhandenen Fliesen.
    Bei Verklebung müssste man die vorh. Dehnungsfuge natürlich übernehmen. Ist das auch bei "rigid-click direkt auf Fliesen" so? Oder kann man auf die bauseitige Dehnungsfuge nur überdecken wenn man nochmal eine große unterlagen auf die Fliesen lege?
    Danke!

    Antworten
    • André Maack
      André Maack Donnerstag, 19.08.2021 um 18:48

      Hallo Aaron,
      bitte bedenke, dass unsere Rigid-Vinylböden auch auf eine Oberflächentemperatur von 28°C begrenzt sind. Zudem solltest Du Deine Küche nicht auf das Vinyl stellen. Wenn Du beides realisieren möchtest, geht das nur mit einem Klebevinyl.

      Zu 1. Unsere Rigid-Vinylböden sind auf einen ebenen Untergrund angewiesen. Die Unebenheit sollte 3mm/m² nicht übersteigen unabhängig davon, ob die Trittschalldämmung integriert ist oder nicht. Deine Fliesenfugen sollten ebenfalls nicht breiter als 4mm und nicht tiefer als 2mm sein.
      Zu 2. Es kann zwar eine Fläche von bis zu 400m² verlegt werden, jedoch darf diese nicht durch Wände und Türen unterbrochen sein. Türdurchgänge sollten immer mit einer Übergangsschiene versehen werden. Und auch Dehnungsfugen müssen in den Oberbelag übernommen werden. Wir kennen Kunden, die bei kleineren Räumen eine Dehnungsfuge missachtet haben und nichts passiert ist. Wir können Dir das jedoch nicht empfehlen. Da jeder Hersteller seine eigenen Angaben zu seinen Produkten hat, empfehlen wir Dir, immer die Angaben Deines Bodenbelag-Herstellers zu beachten. Liebe Grüße, planeo-Team

      Antworten
  • Nes
    Nes Dienstag, 5.10.2021 um 18:49

    Guten Tag,

    wir möchten auf unsere Fußbodenheizung Vynil als Klickvariante verlegen. Welche Stärke würden Sie empfehlen?

    Danke!

    Antworten
    • André Maack
      André Maack Donnerstag, 7.10.2021 um 17:29

      Hallo Nes,

      die gängige Stärke von 4-5mm mit einem durchscnittlichen Wärmedurchlasswiderstand von ca. 0,03 ist dafür sehr gut geeignet. Grüße, planeo-Team

      Antworten
  • Karin DT
    Karin DT Montag, 25.10.2021 um 22:13

    Liebes Planeo-Team,

    ich kaufe eine Neubauwohnung mit Erdwärmeheizung. In der Baubeschreibung steht, dass die Heizung laut DIN auf 20 Grad Raumtemperatur ausgelegt ist (was ich wenig finde). Vom Bauträger ist die Verklebung von dünnen Vinyl-Designplanken vorgesehen. Lieber würde ich Klickvinyl verlegen, weil mir das Design besser gefällt. Es hätte an sich den gleichen Wärmedurchlasswiderstand und die gleiche Wärmeleitfähigkeit, ist aber dicker, und es kommen ja auch noch die Trittschalldämmung und die schwimmende Verlegung hinzu. Nun habe ich Angst, dass bei der ohnehin schon so sparsam dimensionierten Heizung diese schlechteren Eigenschaften so ins Gewicht fallen, dass nicht einmal mehr die 20 Grad erreicht werden.

    Ist die Angst begründet und ich soll lieber ein dünnes Vinyl zum Verkleben wählen?

    Herzliche Grüße

    Karin

    Antworten
    • André Maack
      André Maack Dienstag, 26.10.2021 um 13:20

      Guten Tag Karin DT,
      es ist schon richtig, dass ein vollflächig verklebtes Klebevinyl die besten Wärmedurchlasswerte ergibt. Bei einem Klickvinyl sind die Werte jedoch nur gering schlechter. Zudem hat eine gute Trittschalldämmung, wie unsere planeo Silence, einen Wärmedurchlasswiderstand von 0,01m²K/W was ebenfalls sehr gering ist. Wieviel der Unterschied später in Grad darstellt, können wir leider nicht sagen. Für beste Wärmeleitfähigkeit empfehlen wir Ihnen, lieber das Klebevinyl zu wählen. Liebe Grüße, planeo-Team

      Antworten
  • Birgit
    Birgit Mittwoch, 15.12.2021 um 12:51

    Hallo liebes Planeo Team,

    Ich bekomme eine neue Küche. Dafür wird der alte Fliesenboden entfernt und der Estrich darunter begradigt. In der Küche wurde großteils eine Warmwasserfußbodenheizung verlegt.
    Als neuer Bodenbelag wird Vinyl verlegt.
    Meine Frage: Würden Sie eine großflächige Verklebung des Vinyls empfehlen? (Große Küche, 15m2, teilweise Fußbodenheizung )

    Liebe Grüße
    Birgit

    Antworten
    • André Maack
      André Maack Donnerstag, 16.12.2021 um 9:51

      Hallo Birgit,
      die vollflächige Verklebung eines Klebevinyls bringt Dir den Vorteil, dass Du Deine Küche ohne Bedenken auf den Belag stellen kannst. Zudem wird die Wärme der Fußbodenheizung besser weitergeleitet als bei Klickvinyl. Dafür sind die Vorarbeiten aufwendiger und für spätere Renovierungen ist ein verklebtes Vinyl nur schwer zu entfernen. Es hat so seine Vor- und Nachteile mit der vollflächigen Verklebung. Liebe Grüße, planeo-Team

      Antworten
  • Ursula Fimpeler
    Ursula Fimpeler Mittwoch, 30.03.2022 um 9:56

    Sehr geehrtes Team,
    ich habe eine Frage bezüglich des verklebten Vinyls. Wir planen eine Wärmepumpe mit Kühlfunktion. Wie verhält sich Vinylboden bezüglich der Abkühlung im Vergleich zu Fliesen?

    Antworten
    • André Maack
      André Maack Freitag, 1.04.2022 um 18:12

      Sehr geehrte Frau Fimpeler,

      vielen Dank für Ihre Nachricht. Die Kühlfunktion mit einer Fußbodenheizung ist weder für ein Klick- noch Klebevinyl ein Problem. Generell ist wichtig, das die Temperatur nicht langfristig unter 16° fällt, was in der Regel mit so einer Kühlfunktion selbst im Sommer nicht gemacht wird. Viele Grüße, planeo-Team

      Antworten
  • Andreas
    Andreas Montag, 3.10.2022 um 16:54

    Ausgangslage: Schwimmender Estrich mit Fußbodenheizung, darauf ganz, ganz dünner FBH-geeigneter Teppichboden (2 mm). Kann ich direkt dadrauf 4 mm - Kickvinyl legen? Trittschal wird ja bereits durch den Estrich gewährleistet.

    Antworten
    • André Maack
      André Maack Mittwoch, 12.10.2022 um 17:14

      Guten Tag Andreas,
      wir empfehlen auf Teppich grundsätzlich kein Klickvinyl zu verlegen. Auch bei 2mm Teppichboden kann er trotzdem zu weich sein und das Vinyl kann beschädigt werden. Zudem können Gerüche entstehen, die nur wieder durch das Rausreißen des Teppichbodens wieder zu entfernen sind. Auch wenn es technisch möglich wäre, können wir es nicht empfehlen, da Sie im Schadensfall keine Garantie hätten. Lieber den Teppich entfernen und das Vinyl auf den Estrich verlegen. Grüße, planeo-Team

      Antworten
  • Pfälzer
    Pfälzer Samstag, 26.11.2022 um 0:32

    Ausgangssituation: Niedrigtemperatur Warmwasser-FBH und Fliesen.
    Auf die Fliesen soll Vinyl verlegt werden. Was ist nun bezogen auf die Wärmeleitung die beste Variante: Kleben oder lose verlegter Klick-Vinyl? Oder macht es quasi keinen Unterschied? Dann würden wir schwimmend verlegen um ggf. flexibel zu bleiben. Vielen Dank und viele Grüße aus der Pfalz.

    Antworten
    • André Maack
      André Maack Dienstag, 20.12.2022 um 16:23

      Guten Tag,

      bezüglich der Wärmeleitfähigkeit ist eine vollflächige Verklebung die beste Variante.
      Durch die Verklebung kann die Wärme bestmöglich weitergeleitet werden.
      Dafür ist das spätere Entfernen umso schwieriger.

      Die Klickverbindung ist einfacher zu verlegen und bezüglich der Wärmeleitfähigkeit ist es kaum schlechter zum Klebevinyl.

      Also nur bezüglich der Wärmeleitfähigkeit ist eine vollflächige Verklebung im Vorteil. Für spätere Renovierungen und Verlegung hat die schwimmende Verlegung die Nase vorn und steht mit der Wärmeleitfähigkeit kaum schlechter da. Liebe Grüße, planeo-Team

      Antworten
  • Hannelore Enzwieser
    Hannelore Enzwieser Dienstag, 4.04.2023 um 14:55

    Liebes Beraterteam,
    ich möchte keinen Kommentar abgeben, sondern eine Frage stellen! (Bin ich hier auch richtig?)

    Ich möchte ein Appartement neu renovieren zur Vermietung. Ausgangslage ist ein verklebter Parkettboden auf Fussbodenheizung, der abgenutzt ist.
    Ich habe an einen Design-Vinyl-Boden gedacht.

    Welchen Boden würden Sie empfehlen? Er soll PVC-frei sein (am liebsten Bio (ist das nicht Vinyl, sondern Kork - oder Kork-Vinyl?)
    Kann man einen Klick-Boden nehmen oder muss man ihn verkleben? Bei Klick - wie ist es da mit den Fugen?
    Ist die Trittschalldämmung schon integiert? (bei BIO) Oder welche würde man verwenden?
    Bezüglich der Fussbodenheizung: kommt genügend Wärme durch? Wärmedurchlass-Widerstand?

    Ich wäre Ihnen sehr dankbar für Ihre Meinung!

    Mit freundlichen Grüßen
    Hannelore Enzwieser

    Antworten
    • André Maack
      André Maack Mittwoch, 5.04.2023 um 14:48

      Guten Tag Hannelore Enzwieser, Sie dürfen hier gerne Ihre Fragen stellen oder rufen uns an unter 05222 960480.
      Zu Ihrer Frage: Wir bieten verschiedene Bioböden in unserem Sortiment an. Dabei gibt es einige mit oder auch ohne integrierte Trittschalldämmung. In Ihrem Fall würden wir Ihnen ein Klickbioboden empfehlen. Dieser ist ebenso robust wie ein Klebebioboden aber er benötigt nicht so aufwendige Vorarbeiten und ist schnell und einfach verlegt. Zudem kann er rückstandlos entfernt werden, falls das Parkett doch mal wieder zum Einsatz kommen soll. Der Wärmedurchlass ist auch bei unseren Klickbioböden sehr gut mit 0.01(m²K)/W Schauen Sie sich gerne bei uns im Shop nach einem Bioboden um. Falls weitere Fragen entstehen, schreiben Sie uns gerne an die info@planeo.de oder wie erwähnt telefonisch an die 05222 960480. Liebe Grüße, planeo-Team

      Antworten
  • Thorsten Veith
    Thorsten Veith Freitag, 7.07.2023 um 19:21

    Hallo,
    wir lassen eine Fußbodenheizung mittels Frästechnik nachträglich verlegen. Darüber soll ein Vinylboden.
    Da hier die warmwasserführende Leitung dichter unter der Oberfläche liegt als bei einem Neubau, ist auch eine kürzere Reaktionszeit bei der Wärmeabgabe zu erwarten. Kann sich das auch als nachteilig erweisen, z.B. zu warmes Empfinden oder auch schnelles Abkühlen bei temporärem Abschalten? Und wie stark unterscheidet sich die Wärmeabgabe zwischen verklebtem und schwimmend verlegtem Vinyl? Danke für eine Einschätzung - Gruß Thorsten

    Antworten
    • André Maack
      André Maack Montag, 10.07.2023 um 11:11

      Guten Tag Thorsten Veith, manche Hersteller geben hier eine tiefe der Fußbodenheizung von min. 1,5cm unter der Oberfläche vor. Sind es nur wenige Millimeter, kann die Wärme unter Umständen zu schnell an die Oberfläche kommen. Wir haben bisher jedoch noch keine negativen Erfahrungen damit machen können. Der Unterschied der Wärmeleitfähigkeit von Klebevinyl zu Klickvinyl liegt bei ca. 0.03W/(mK) Viele Klebevinylböden liegen bei 0.01-0.03W/(mK) wobei Klickvinylböden inkl. Trittschalldämmung bei 0.04-0.05W/(mK) sind. Da Vinyl in der Regel ein fußwarmer Bodenbelag ist, macht es kaum Unterschied zwischen einem Klebe- oder einem Klickvinyl. Für das bestmögliche Ergebnis empfehlen wir ein Klebevinyl zu verwenden. Gerne beraten wir dazu auch telefonisch unter 05222 9604810 Liebe Grüße, planeo-Team

      Antworten
  • Ursula
    Ursula Dienstag, 28.11.2023 um 19:32

    Hallo,
    in einem Zimmer wurde SPC/Rigid Klick Vinyl mit integrierter Trittschalldämmung schwimmend verlegt. In dem Raum gibt es eine Warmwasserfußbodenheizung. Das Vinyl wurde direkt auf den Estrich gelegt. Nun habe ich gehört, dass das schlimm sei, dass die Planken direkt auf den mineralischen Boden gelegt wurden - Es hätte unbedingt eine PE Folie darunter gemusst. Wie schlimm ist das?

    Demnächst steht die Verlegung (wieder SPC/Rigid Klick Vinyl mit integrierter Trittschalldämmung) in einem anderen Raum (diesmal OHNE Fußbodenheizung an). In dem Raum ist auf dem Estrich noch Bodenausgleichsmasse. Sollen wir hier eine PE Folie drunter legen?

    Antworten
    • André Maack
      André Maack Donnerstag, 4.04.2024 um 18:01

      Guten Tag Ursula,

      vielen Dank für Ihren Kommentar.

      Wenn Ihr Estrich vor der Verlegung des Bodenbelags nach CM-Messung trocken war, ist die Verlegung ohne PE-Dampfbremse nicht schlimm.
      Wir empfehlen die Dampfbremse allerdings auf mineralischen Untergründen immer, da Sie somit auch das Restrisiko, dass die Feuchtigkeit dem Boden schadet, minimieren.

      Wenn Sie den neuen Raum verlegen, empfehle ich Ihnen, eine PE-Dampfbremse zu verlegen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Ihr planeo-Team

      Antworten
  • Ole Rottscholl
    Ole Rottscholl Dienstag, 21.05.2024 um 23:14

    Sehr geehrtes Planeo-Team

    Wir sind dabei ein Badezimmer von Grund auf aufzubauen. Dabei haben wir OSB Platten auf Holzbalken gelegt um die Höhe vom Flur zu erreichen. Die OSB Platten sind aktuell etwa 2 cm unter dem Boden aus dem Flur. Wir wollen auf der OSB Platte eine Elektrische Fußbodenheizung verlegen und anschließend die restliche Höhe mit Ausgleichsmasse auffüllen. Zuletzt soll ein Klebevinyl verwendet werden um auf die Höhe des Flurs zu kommen
    Ist dies ohne große Probleme machbar?

    Antworten
    • André Maack
      André Maack Donnerstag, 13.06.2024 um 12:45

      Guten Tag Ole Rottscholl,
      ein Vinyl auf elektrische Bodenheizung zu verlegen kann Schwierigkeiten hervorrufen. Bei solchen Heizungen kommt die Wärme sehr schnell und oft auch zu warm an, womit das Vinyl nicht zurecht kommt. Man muss dann mit Fugenbildung oder sich lösenden Dielen rechnen. Wenn es eine elektrische Bodenheizung sein soll, dann ist auf jeden Fall darauf zu achten, dass die Heizung temperiert werden kann und die Leistung nicht über 125W/m² beträgt.
      Grundsätzlich sollte die Oberflächentemperatur des Vinyls nicht wärmer als ~28°C sein. Wir hoffen, wir konnten weiterhelfen. Bei weiteren Fragen helfen wir auch gerne telefonisch unter 05222 9604810. Liebe Grüße, planeo-Team

      Antworten
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