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So bauen Sie ein Holzpodest im Garten: Planung, Material, Montage

Ein freistehendes Podest im Garten kann dann nützlich sein, wenn man nur wenig Fläche zur Verfügung hat und keine große Terrasse bauen möchte. Aber auch zur optischen Aufwertung eines Bereichs im Garten kann ein Holzpodest die richtige Lösung sein. Mit einem Holzpodest in Ihrem Garten schaffen Sie sich eine eigene Ruhezone und müssen dabei nur wenig Vorarbeiten leisten.

Der Vorteil von einem Holzdeck ist, dass dieses auch auf kleinen Flächen genutzt werden kann und sogar, wenn der Boden uneben oder durchwurzelt ist. Sie können beispielsweise auch ein Podest am Hang bauen. Sie bauen das Terrassendeck und können es wahlweise überall platzieren. So können Sie mit der Größe des Decks sehr flexibel arbeiten und Ihre Terrasse mit einem Podest flexibel erweitern.

Dieses Vorhaben eignet sich ebenfalls dann, wenn Sie ein Sonnendeck bauen wollen. Sie erhalten Ihren individuellen Platz, wo Sie auf Wunsch die Sonne genießen können. Der Aufwand eines derartigen Projekts ist sehr gering im Gegensatz zu Pflasterflächen. Dennoch ist es wichtig, dass Sie eine passende Holzart für das Podest verwenden und eine Unterkonstruktion vorbereiten, damit Sie sich langfristig an dem Holzdeck erfreuen können. In diesem Beitrag erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, damit Ihr Projekt "Podest bauen im Garten" gelingt.

Ein Holzdeck bauen: die Lage des Decks

Sie können bereits im Vorfeld einige relevante Anforderungen klären, um das Holzdeck problemlos zu bauen:

  • geplante Größe des Decks und wie viele Leute darauf Platz haben sollen
  • die Lage der Terrasse
  • Werden Stromanschlüsse benötigt?
  • Zu welchen Zeiten wird das Holzpodest genutzt (wichtig für die Sonnenposition)?
  • Sichtschutz des Decks

Abhängig von Ihren Anforderungen an das Holzpodest im Garten, gibt es unterschiedliche Aspekte zu berücksichtigen. Wünschen Sie sich einen Stromanschluss bei Ihrem Holzdeck, müssen Sie das bei der Auswahl der Lage sowie beim Bau berücksichtigen. Sobald Sie die passende Lage für Ihr Projekt haben, können Sie bereits mit der Planung Ihres Holzdecks beginnen.

Hierbei müssen Sie sehr gründlich und genau arbeiten. Dafür wird die Fläche ausgemessen, die zur Verfügung steht. Sollten Bäume auf der Fläche stehen, müssen diese umbaut werden. Die Eckpunkte Ihres Holzdecks können Sie mit Pflöcken markieren. Messen Sie alles sorgfältig mit einem Bandmaß aus.

Für ein selbstgebautes Podest im Garten sind nur wenig Vorarbeiten nötig
Für ein selbstgebautes Podest im Garten sind nur wenig Vorarbeiten nötig

Die richtige Holzart zum Podestbauen im Garten

Damit Sie sich lange an Ihrem neuen Holzdeck erfreuen können, sollten Sie bereits im Voraus auf die richtige Holzart setzen. Diese sollte wetterbeständig und sehr robust sein. Ebenfalls unterscheiden sich die einzelnen Arten in der Optik. Wenn Sie ein Terrassendeck bauen wollen, eignen sich folgende Holzarten besonders:

Tropisches Holz:

  • Bangkirai
  • Cumaru

Heimisches Holz:

  • Douglasie
  • Eiche

Das tropische Holz ist teurer, weist aber meist eine höhere Qualität auf als heimische Hölzer. Vor allem Bangkirai eignet sich als Holz für das Terrassen-Podest. Das Holz ist sehr hart und weist eine Beständigkeit gegen Pilze und Schimmel auf. Wenn Sie dieses Holz regelmäßig mit Spezialöl pflegen, behält es seine Farbe und bleibt wasserabweisend.

Alternativ können Sie anstatt Terrassendielen aus Massivholz auch WPC-Dielen verwenden. Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus Holzfasern und Kunststoff. WPC-Dielen sind pflegeleicht und robust. Zudem verziehen die Dielen nicht und sind splitterfrei und formstabil.



Für jede Terrasse das richtige Podest: Welche Unterkonstruktion ist geeignet?

Obwohl Sie wesentlich weniger Aufwand benötigen als beim Bau einer ganzen Terrasse, müssen Sie dennoch den Boden entsprechend vorbereiten. Wichtig ist, dass Sie eine ebene Fläche schaffen, auf der Sie anschließend Gehwegplatten platzieren können. Dafür eignet sich Sand, wenn Sie die Fläche nicht auf Erdboden errichten. Ansonsten können Sie auch den Erdboden entsprechend glätten und verdichten.

Auch wenn kaum etwas unter dem Holzpodest wachsen wird, können Sie zusätzlich ein Unkrautvlies auf dem vorbereiteten Boden platzieren. So kann kein Unkraut wachsen. Achten Sie bei der Platzierung der Folie auf eine ausreichende Überlappung und fixieren Sie die Seiten, beispielsweise mit Befestigungshaken.

Anschließend können Sie Platten und Balken fixieren. Die Unterkonstruktion bietet den Vorteil, dass durch den Abstand das Wasser besser ablaufen kann. Eine dauernde Durchfeuchtung würde das Holz langfristig enorm beschädigen.

Sollten Sie ein Podest am Hang bauen wollen, wird eine aufwendigere Unterkonstruktion benötigt, um die Schräge auszugleichen. Zudem müssen Sie die Terrasse richtig abstützen.

Beispiel einer Terrassen-Unterkonstruktion aus Aluminium statt Holz: besonders solide und sehr gleichmäßig für ein extrem präzises Verlegen
Beispiel einer Terrassen-Unterkonstruktion aus Aluminium statt Holz: besonders solide und sehr gleichmäßig für ein extrem präzises Verlegen

So können Sie Ihr eigenes Terrassendeck bauen

1. Das notwendige Werkzeug

  • Handkreissäge mit Führungsschiene
  • Kapp- und Gehrungssäge
  • Akku-Bohrmaschine
  • Stichsäge
  • Wasserwaage
  • Handstampfer
  • Bohr- und Winkellehre, Abstandshalter, Winkelanschlag

Bei der Wahl der Schrauben sollten Sie möglichst auf verzinkte Schrauben verzichten. Diese rosten sehr schnell und hinterlassen Flecken im Holz. Stattdessen können Sie Terrassenschrauben verwenden, die sehr witterungsbeständig und robust sind.

2. Den Boden vorbereiten

Wenn Sie das ideale Plätzchen gefunden haben, wo Ihr zukünftiges Holzdeck stehen soll, können Sie beginnen, den Boden vorzubereiten. Dafür entfernen Sie sämtliche Pflanzen und deren Wurzeln vollständig. Anschließend füllen Sie die Löcher mit Erde auf und lockern die Oberfläche.

Nun können Sie den Boden mit einer Richtlatte gleichmäßig abziehen. Es ist empfehlenswert, hier ein Gefälle von 2% zu berücksichtigen, damit Regenwasser mühelos abfließen kann. Wenn die Fläche eben ist, können Sie die aufgefüllten Pflanzenlöcher mit einem Handstampfer verdichten.

3. Podest bauen im Garten: die Unterkonstruktion

Wenn der Boden vorbereitet ist, können Sie das Unkrautvlies auf der Fläche platzieren, damit auf lange Zeit keine Pflanzen durch die Fugen des Holzdecks wuchern. Ziehen Sie das Vlies glatt und befestigen Sie es mit Haken. Sollten Sie mehrere Bahnen nebeneinanderlegen müssen, achten Sie auf eine Überlappung von ca. 30 cm.

Nun können Sie Betonplatten oder Gehwegplatten für die Unterkonstruktion platzieren. Achten Sie auf eine gleichmäßige Verteilung. Optional können Sie auf die Bodenplatten Gummipads legen. Diese verhindern, dass das Holz direkt auf dem Beton aufliegt und verfault.

Um die Unterkonstruktion zu vervollständigen, platzieren Sie die Balken hochkant auf den Gummipads. Überprüfen Sie mit einer Wasserwaage, ob alle Balken gerade und auf derselben Höhe sind. Sollte es niedrigere Stellen geben, können Sie diese mit zusätzlichen Granulatpads aufwerten, bis die Höhe überall identisch ist.

Zuletzt markieren Sie das vordere Ende der Terrasse und kürzen die Balken entsprechend.

4. Die Terrassendielen montieren

Sägen Sie alle Dielen sauber ab und legen diese zunächst lose auf die Balken. Anschließend können Sie die Position der ersten Diele festlegen. Berücksichtigen Sie dennoch den Überstand und das Blendbrett. An dieser Stelle können Sie die Diele mit einer Bohr- und Winkellehre ausrichten und die Schraubenlöcher vorbohren. Achten Sie beim Eindrehen der Schrauben darauf, dass die Köpfe bündig mit dem Holz abschließen und nicht überstehen.

Nun können Sie im selben Verfahren die restlichen Dielen anbringen. Richten Sie die nächste Diele mit Abstandshalter und Winkelanschlag aus und schrauben Sie das Brett fest. Pro Diele und Auflagepunkt werden zwei Schrauben benötigt. Damit das Gesamtbild optisch ansprechend ist, sollte die Fugenbreite über das gesamte Deck identisch bleiben. Der Abstand kann zwischen 5 und 12 mm variieren, ein Abstand von 8 mm ist ideal.

Das Gefälle und die Fugen des Holzdecks gewährleisten, dass das Wasser schnell abläuft und das Holz problemlos trocknet. Dadurch können Sie die Haltbarkeit des Podests erhöhen.

Sobald alle Terrassendielen auf Ihrem Holzpodest angebracht sind, folgen die Blenden. Diese werden für die seitliche Verkleidung benötigt. Hierfür kürzen Sie die Dielen in der Höhe mit einer Tauchsäge. Schneiden Sie alle benötigten Blendbretter zu. Anschließend können Sie das Unkrautvlies rundum besäumen, damit es mit den seitlichen Brettern hochgeschlagen werden kann.

Nun können Sie die Blende mit der Unterkonstruktion verschrauben. Mithilfe von Resthölzern, die verschraubt werden, können Sie das Blendbrett an der gewünschten Position befestigen. Zuletzt werden alle Schnittkanten glattgeschliffen und die Oberfläche des Terrassendecks wird mit Lärchenöl behandelt.

Jetzt sind Sie startklar für den Bau Ihres eigenen Podestes im Garten.

Ein Holzpodest im Garten ist platzsparend und wertet Ihr Grundstück optisch auf
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