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Vinylboden oder Fliesen - Welcher Bodenbelag ist besser?

Sie müssen sich zwischen Vinylboden und Fliesen entscheiden und wissen nicht, wie Sie das anstellen sollen? Wir helfen Ihnen dabei! In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, worauf es bei den beiden Bodenbelägen ankommt und was Sie beachten sollten. Vinylboden oder Fliesen: Je nach Situation und Anspruch, kann der jeweils andere Bodenbelag für Sie die bessere Wahl sein.

Das müssen Sie über den Vinylboden wissen

Vinylboden setzt sich zusammen aus einer Art des thermoplastischen Kunststoffs Polyvinylchlorid (abgekürzt PVC bzw. Vinyl), verschiedenen Füllstoffen, Stabilisatoren und Weichmachern. Diese Zusammensetzung verleiht dem Vinylboden seine typischen und einzigartigen Eigenschaften: Er ist sehr robust, elastisch und angenehm fußwarm. Das klassische PVC, welches Sie z. B. von den harten PVC-Rohren kennen, ist also deutlich zu unterscheiden von dem uns heute bekannten Vinyl. Auch wird der Vinylboden gerne als Designboden bezeichnet.

Achtung: Billige Importprodukte können gesundheitsschädigende Weichmacher enthalten. Die meisten namhaften Vinylboden-Hersteller verwenden aber bereits nur noch unbedenkliche Weichmacher. Wir raten Ihnen dennoch sich noch vor dem Kauf beim Händler danach zu informieren. In unseren planeo Vinylböden werden ausschließlich unbedenkliche Weichmacher eingesetzt!

Noch mehr Informationen über den Vinylboden finden Sie in diesem Artikel:

Vinylboden – die wichtigen Antworten zum verbreiteten Designbelag

Vinylböden für jeden Anspruch und Geschmack

Die Vielfalt an verfügbaren unterschiedlichen Dekoren ist beim Vinylboden nahezu grenzenlos. Ganz gleich was Ihr Geschmack ist, garantiert werden auch Sie Dekore finden, die Ihren Vorstellungen entsprechen.

Und tatsächlich haben die Vinylboden-Hersteller für so ziemlich alle Anforderungen passende Lösungen ausgearbeitet. Zwei Merkmale sollten Sie bei Ihrer Auswahl besonders beachten: Die Stärke der Nutzschicht und die Nutzungsklasse.

Bei der Nutzschicht handelt es sich um die oberste Schicht des Vinylbodens. Also der Schicht, die jegliche Strapazen und Beanspruchungen als Erstes abbekommt. Dementsprechend ist der Vinylboden nur solange gut, wie die Nutzschicht es zulässt. Die gängigen Stärken sind 0,3 / 0,5 / 0,55 mm. Für Ihren Privatbereich reicht eine Stärke von 0,3 mm vollkommen aus. Im Gewerbebereich bzw. bei stärkerer Strapazierung wählen Sie Stärken von 0,5 mm oder höher.

Um den Produktvergleich zu vereinfachen, sind für die elastischen Bodenbeläge Nutzungsklassen (DIN EN ISO 10874) eingeführt worden. Gemäß dieser Norm werden die Vinylböden in drei Einsatzbereiche eingeteilt: Privater Bereich, Gewerblicher Bereich und Industrieller Bereich. Mit Hilfe der folgenden Übersichtstabelle können Sie ganz einfach die für Sie passende Nutzungsklasse ermitteln.

Hinweis: Eine stärkere Nutzschicht, also obere Schicht, spiegelt sich automatisch in einer höheren Nutzungsklasse wider.

Nutzungs-
klasse
Privater
Bereich
Nutzungs-
klasse
Gewerblicher
Bereich
Nutzungs-
klasse
Industrieller
Bereich
31Kleine Büros
Hotelzimmer
21Schlafzimmer
Gästezimmer
32Kleine Läden
Arztpraxen
41Bereiche mit
überwiegend
sitzenden
Tätigkeiten
(Fachwerkstätten)
22Wohnzimmer
Esszimmer
Kinderzimmer
33Kaufhäuser
Empfangsräume
Großraumbüros
42Bereiche mit
überwiegend
stehenden
Tätigkeiten
(Lagerräume)
23Eingangsbereich
Diele
Küche
34Mehrzweckhallen
Flughäfen
43Lager- und
Produktionshallen

 

Vinylboden im Wohnzimmer Gemütlich und wohltuend - Der Vinylboden in Holzoptik

Wie aufeinander abgestimmt: Vollvinyl und Wasser

Nicht alle Vinylböden sind für Feuchträume geeignet. Vinylböden, die auf einer nicht wasserfesten Trägerplatte (z. B. HDF) aufbauen, können durch stehendes Wasser mit der Zeit aufquellen. Die Variante Vollvinyl (auch Massivvinyl genannt) ist dagegen absolut wasserfest. Dieses können Sie bedenkenlos in Ihrem Badezimmer und Duschbereich verlegen. Auch können Sie Vollvinyl und ebenso einige weitere Vinylboden-Varianten an die Wand kleben; das macht die Badsanierung mit Vinyl noch interessanter.

Zweifelsfrei ist Vollvinyl die ideale Alternative zu der Fliese im Badezimmer. Wie Sie Ihr Bad mit Vollvinyl sanieren können und was Sie dabei beachten sollten, lesen Sie hier:

Vinylboden Bad Dusche - problemlos verlegen

Wie können Sie den Vinylboden verlegen?

Vinylböden sind ein spannendes und umfangreiches Thema. Im Gegensatz zu den Fliesen ist die Verlegung des Vinylbodens auch gar nicht kompliziert. Es wird nicht einmal spezielles Werkzeug benötigt. Daher trauen sich immer mehr unserer Kunden, ihren Vinylboden selbst zu verlegen.

In der nächsten Übersicht zeigen wir Ihnen, welche Verlegemöglichkeiten es beim Vinylboden gibt. Am einfachsten lässt sich die Klickvariante des Vinylbodens verlegen. Sie ist auch am beliebtesten bei unseren Kunden.

VerlegemöglichkeitKurzinfo
Auf Nassbettkleber verlegenNassbettkleber wird mit Zahnspachtel auf gespachtelten Untergrund aufgetragen. Zwischen Vinylboden und Untergrund erfolgt eine feste Verbindung.
Auf Klebedämmung verlegenKlebeverbindung erfolgt nur zwischen Vinylboden und Klebedämmung. Zwischen Klebedämmung und Untergrund entsteht keine feste Verbindung; man spricht daher von „schwimmender“ Verlegung.

*Besonders beliebt beim Verlegen von Klebevinyl
Selbstklebend verlegenKleber ist bereits auf dem Vinylboden rückseitig aufgetragen. Verlegt wird auf blanken Untergrund. Zwischen Vinylboden und Untergrund erfolgt eine feste Verbindung.
Auf doppelseitiger Klebefolie verlegenDoppelseitige Klebefolie wird zuerst auf gespachtelten Untergrund geklebt, danach der Vinylboden auf die Folie. Sowohl der Vinylboden als auch die Klebefolie sind wieder lösbar.
Auf Dämmung verlegenReine „schwimmende“ Verlegung. Keinerlei Klebeverbindung mit Dämmung oder Untergrund.

*Besonders beliebt beim Verlegen von Klickvinyl

 

Speziell über die Verlegung von Vinylböden haben wir für Sie zwei weitere ausführliche Artikel mit Video-Anleitungen erstellt:

Vinylboden verlegen - Experten Tipps mit Videos

Vinylboden kleben - die 4 Arten Klebevinyl zu verlegen

Welche Fliesenarten gibt es eigentlich?

Die Fliesen werden grundsätzlich in drei Arten unterschieden: Steingut, Steinzeug und Feinsteinzeug. Jede Fliesenart hat ihre besonderen Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten. Wir stellen sie Ihnen in Kürze vor.

  • Steingut-Fliesen (auch Wandfliesen genannt) sind die am schwächsten gepressten Fliesen. Sie werden ausschließlich auf Wänden verlegt, daher müssen sie auch nicht so robust sein. Ihre Wasseraufnahme beträgt bis zu 15%.
  • Steinzeug-Fliesen (auch Bodenfliesen genannt) sind deutlich dichter gepresst als die Steingut-Fliesen. Dementsprechend sind sie auch robuster und haben eine geringere Wasseraufnahme von nur bis zu 3%. Diese Fliesen können Sie auf Böden und Wänden verlegen.
  • Feinsteinzeug-Fliesen (auch Bodenfliesen genannt) sind die dichtesten und strapazierfähigsten Fliesen. Ihre Wasseraufnahme beträgt maximal 0,5%. Diese Fliesen können Sie überall verlegen: auf Böden und Wänden, in Bädern und Duschen, drinnen und draußen.

Steinzeug-Fliesen und Feinsteinzeug-Fliesen gibt es entweder mit oder ohne Glasur. Steingut-Fliesen gibt es dagegen nur mit Glasur. Dies liegt daran, weil die Steingut-Fliesen nicht so fest gepresst und nicht so stark gebrannt werden wie Steinzeug- oder Feinsteinzeug-Fliesen. Deshalb haben sie eine deutlich höhere Wasseraufnahme, was durch die Glasur stark gemindert wird.

Bei der Glasur handelt es sich um eine Mischung aus Glaspulver und Wasser. Sie wird noch vor dem Brandvorgang auf die Fliese aufgetragen. Im Ofen verschmelzen dann die Glasteilchen und bilden somit die Fliesenglasur. Glasuren gibt es mit glatter, matter oder glänzender Oberfläche.

Die Ausführungen „poliert“ und „anpoliert“ werden Sie nur bei Feinsteinzeug-Fliesen vorfinden. Durch die Politur bekommen Feinsteinzeug-Fliesen den schönen spiegelnden Hochglanz.

Alle Fliesenarten gibt es dagegen auch mit der sogenannten rektifizierten Kante. Rektifiziert bedeutet, dass die Fliese von allen Seiten auf genaue Rechtwinkligkeit angeschliffen wurde. Daher gelten rektifizierte Fliesen auch als scharfkantig. Nur mit diesen Fliesen können Sie die extrem schmalen Fugen von 2 mm erreichen.

So finden Sie die richtigen Fliesen für sich

Leider ist es nicht möglich, alle Vorteile in nur einer Fliesenart und Ausführung zu haben. Merken Sie sich daher die folgenden Fliesen-Gesetze. Mit diesem kompakten Wissen bekommen Sie den Durchblick im dichten Fliesen-Dschungel.

  • Glasierte Fliesen sind resistent gegenüber Flecken und sind leichter zu reinigen. Dafür sind sie rutschiger und weniger robust als nicht glasierte Fliesen.
  • Nicht glasierte Fliesen sind rutschhemmend und sehr robust. Dafür sind sie empfindlicher gegenüber Flecken und schwieriger zu reinigen.
  • Glasierte Fliesen müssen niemals imprägniert werden, da die Glasur bereits eine Schutzschicht bildet. Nicht glasierte Fliesen können, müssen aber nicht imprägniert werden. Polierte oder anpolierte Fliesen sollten Sie hingegen – abhängig vom Hersteller – immer imprägnieren.
  • Steingut-Fliesen dürfen Sie nur auf Wände verlegen. Steinzeug-Fliesen und Feinsteinzeug-Fliesen können Sie dagegen auf Böden und auf Wänden verlegen.

Der Einfachheit halber haben wir für Sie eine tabellarische Übersicht erstellt. Darin sehen Sie auf einen Blick, welche Fliesenarten es gibt, in welchen Ausführungen und mit welchen Besonderheiten. Und natürlich auch, wo sie eingesetzt werden können.

FliesenartAusführungBesonderheitenEinsatzmöglichkeit
Steingut-Fliesenglasiert

  • Resistent gegen Flecken

  • Pflegeleicht

  • Nicht robust

  • Anfälliger für Kratzer

  • Rutschig (abhängig von Glasur-Art)

  • Nicht frostsicher


  • Nur im Innenbereich

  • Nur auf Wänden

  • Auch im Badezimmer

  • Auch im Duschbereich

Steinzeug- und Feinsteinzeug-Fliesennicht glasiert

  • Pflegeleicht

  • Extrem robust

  • Widerstandsfähiger gegen Kratzer

  • Rutschhemmend

  • Frostsicher

  • Nicht resistent gegen Flecken (wenn nicht imprägniert)


  • Im Innenbereich

  • Im Außenbereich (wir empfehlen Feinsteinzeug)

  • Auf Wänden und Böden

  • Auch im Badezimmer

  • Auch im Duschbereich

  • Im Gewerbebereich

Steinzeug- und Feinsteinzeug-Fliesenglasiert

  • Resistent gegen Flecken

  • Pflegeleicht

  • Robust

  • Frostsicher

  • Anfälliger für Kratzer

  • Rutschig (abhängig von Glasur-Art)

  • Ist die Glasur abgerieben oder abgesplittert, muss die Fliese ausgetauscht werden


  • Im Innenbereich

  • Im Außenbereich (wir empfehlen Feinsteinzeug)

  • Auf Wänden und Böden

  • Auch im Badezimmer

  • Auch im Duschbereich

  • Im Gewerbebereich (wir empfehlen die nicht glasierte Ausführung)

Feinsteinzeug-Fliesenpoliert / anpoliert

  • Schöner Hochglanz

  • Pflegeleicht

  • Robust

  • Frostsicher

  • Nicht resistent gegen Flecken (wenn nicht imprägniert)

  • Anfälliger für Kratzer

  • Sehr rutschig


  • Im Innenbereich

  • Im Außenbereich (wir empfehlen nicht poliertes Feinsteinzeug)

  • Auf Wänden und Böden

  • Auch im Badezimmer

  • Auch im Duschbereich

Fliesen im Wohnzimmer Fliesen im Wohnzimmer: Elegant und stilvoll

Abriebklassen und Rutschfestigkeitsklassen bei Fliesen: Wir klären Sie auf

Die Einteilung der Fliesen nach Abriebklassen hilft Ihnen ganz schnell, die für Ihre Ansprüche geeignete Fliese zu finden. Diese Einteilung gibt es aber nur für glasierte Steinzeug- und Feinsteinzeug-Fliesen! Ist keine Glasur vorhanden, kann auch keine Abreibung der Fliesen erfolgen. Steingut-Fliesen werden hingegen nicht nach Abriebklassen unterteilt, weil es Wandfliesen sind und sie kaum beansprucht werden.

Rutschfestigkeitsklassen gelten selbsterklärend nur für Fliesen, die auf Böden verlegt werden können. Das sind dementsprechend nur Steinzeug- und Feinsteinzeug-Fliesen. Auch diese Einteilung ist wichtig für Sie. Denn bei Weitem nicht jede Bodenfliese sollten Sie z. B. in den Nassbereich Ihrer Dusche verlegen. Erst eine rutschfeste Bodenfliese verleiht Ihnen einen sicheren Stand beim Duschen.

Die Einteilung der Rutschfestigkeitsklassen erfolgt von R9 (kaum rutschfest) bis R13 (sehr rutschfest). Durch ein zusätzliches A, B oder C wird angegeben, wie gut die Fliese speziell in Nass- und Barfußbereichen geeignet ist. Für den Boden Ihrer begehbaren ebenerdigen Dusche wählen Sie optimalerweise:

  • mindestens die Abriebklasse 2
  • mindestens die Rutschfestigkeitsklasse R 10 / B
AbriebklasseBeanspruchung
1Sehr gering, z. B. im Schlafzimmer
2Gering, z. B. im Badezimmer
3Mittel, z. B. im Wohnzimmer, auf Balkonen
4Stark, z. B. Eingangsbereich, Flur, Terrasse
5Sehr stark, Anwendung hauptsächlich im Gewerbebereich (z. B. Läden, Schulen, Hallen usw.)
RutschfestigkeitsklasseRutschhemmung
R9Sehr geringe Rutschhemmung, z. B. Schlafzimmer, Wohnzimmer
R10Geringe Rutschhemmung, z. B. Badezimmer, Waschraum
R11Mittlere Rutschhemmung, z. B. Außenbereich, Terrasse, Treppe
R12Starke Rutschhemmung, für die Industrie konzipiert
R13Sehr starke Rutschhemmung, für die Industrie konzipiert
AGeeignet für weitestgehend trockene Bereiche, die nur minimal feucht oder nass werden, z. B. in Umkleidekabinen
BGeeignet für nasse Bereiche, die oft und stark nass werden, z. B. Duschen und Schwimmbadumrandungen
CGeeignet für dauerhaft nasse Bereiche, die auch unter Wasser liegen können, z. B. Durchschreitebecken

Vinylboden und Fliesen im Direktvergleich – Alle Vorteile und Nachteile

Der Vinylboden hat so viele Vorteile wie kein anderer Bodenbelag auf dem Markt. Zurecht gehört er zu den modernen, innovativen Bodenbelägen und erfreut sich einer rasant steigenden Nachfrage.

Fliesen hingegen sind eher ein kompliziertes Thema. Besonders für die Verlegung ist handwerkliches Geschick und Übung unbedingt notwendig. Bis heute trauen sich daher nur die wenigsten, Fliesen selbst zu verlegen. In den aller meisten Fällen wird damit der Fliesenleger beauftragt. Nichtsdestotrotz sind Fliesen seit jeher ein bewährter Bodenbelag und beliebt bei den Kunden.

Damit Sie sich für einen Bodenbelag entscheiden können, sollten Sie sich mit deren Vor- und Nachteilen befassen. Erst dann können Sie genau abwägen, was für Ihre Ansprüche besser geeignet ist: der Vinylboden oder die Fliesen.

Wir haben alle Vor- und Nachteile der beiden Bodenbeläge für Sie zusammengefasst:

VORTEILE - VinylbodenVORTEILE - Fliesen

  • Angenehm fußwarm

  • Hoch strapazierfähig, sehr abriebfest

  • Als Vollvinyl wasserfest, daher für Bad und Küche geeignet

  • Geräuscharm, Gehgeräusche sind geringer als bei anderen Hartbodenbelägen

  • Pflegeleicht, kann gesaugt und nass gewischt werden

  • Viele und einfache Verlegevarianten, kann geklebt oder geklickt werden

  • Kann auf Fußbodenheizungen verlegt werden

  • Aufbauhöhe ab 2 mm, guter Problemlöser bei Renovierungen

  • Ideal für staubfreie und leise Renovierung

  • Designvielfalt, große Auswahl an Holzdekoren, Steindekoren und Fliesendekoren

  • Viele verschiedene Formate

  • Elastisch, ist schonend für Gelenke

  • Muss Vorgaben für Emissionen und Schadstoffe von Behörden und Prüfinstituten einhalten, daher für Gesundheit unbedenklich

  • Recyclingfähig, kann vollständig dem Recyclingprozess zugeführt werden


  • Designvielfalt, große Auswahl an verschiedenen Dekoren

  • Viele verschiedene Formate

  • Wasserfest, daher für Bad und Küche geeignet

  • Bodenfliesen können im Außenbereich verlegt werden

  • Sehr robust und langlebig

  • Bestehen aus natürlichen Materialien

  • Pflegeleicht, kann gesaugt und nass gewischt werden

  • Resistent gegen Flecken (wenn glasiert bzw. imprägniert)

  • Kann auf Fußbodenheizungen verlegt werden

  • Unempfindlich gegenüber Hitze

NACHTEILE - VinylbodenNACHTEILE - Fliesen

  • Vollflächig verklebte Variante lässt sich nur schwer wieder entfernen

  • Untergrund muss besonders gut vorbereitet werden

  • Billige Importprodukte können gesundheitsschädigende Weichmacher enthalten

  • Ist kein Naturprodukt

  • Weiche Oberfläche, daher anfällig für Kratzer

  • Verträgt sich nicht mit starker Hitze, nicht in Sauna oder am Kamin geeignet

  • Endgültige Entsorgung nur in Verbrennungsanlage möglich


  • Aufwendige und kostspielige Verlegung, meist nur durch Profis möglich

  • Zum Verlegen wird spezielles Werkzeug benötigt

  • Hohes Transportgewicht und Bruchgefahr

  • Aufbauhöhe Bodenfliesen ab 10 mm und Wandfliesen ab 8 mm, nicht für jede Renovierung geeignet

  • Lauter Gehschall, kann als störend empfunden werden

  • Unangenehm fußkalt

  • Schwer zu entfernen

Fazit: Vinylboden oder Fliesen – Ihre Ansprüche sind ausschlaggebend

Auch vor den Fliesen macht der trendige Vinylboden nicht halt und positioniert sich bereits mindestens auf Augenhöhe mit ihnen. Die meisten Kunden übersehen nicht die klaren Vorteile des Vinylbodens. Kaum ein anderer Bodenbelag ist für eine leise, schnelle und staubfreie Renovierung besser geeignet. Und wenn Sie den Vinylboden auch noch schwimmend verlegen, dann können Sie ihn später ohne viel Aufwand einfach wieder abbauen.

Das Gegenteil ist bei den Fliesen der Fall: Die Renovierung ist laut, kostet viel Zeit und ist mit einer Menge Schmutz sowie Staub verbunden. Späteres Renovieren ist also ohne erneuten Lärm, Schmutz und Staub nicht möglich. Beachten sollten Sie auch Ihre maximale Aufbauhöhe. Die örtlichen Gegebenheiten (z. B. Türen, Zargen, Übergänge) geben sie Ihnen vor. Müssen Sie sich klein halten, greifen Sie zum Vinylboden. Seine Aufbauhöhe beginnt bei gerade mal 2 mm, die der Fliesen erst ab 10 mm.

Fußkalt sind die Fliesen zum einen, aber natürlich und extrem robust zum anderen. Tatsächlich sind Feinsteinzeug-Fliesen der strapazierfähigste Bodenbelag, den es auf dem Markt gibt. Fliesen halten deutlich stärkere punktuelle Belastungen aus als alle anderen Bodenbeläge. Muss Ihr Boden stärkeren Belastungen Widerstand leisten, dann sollten Sie Fliesen dem Vinylboden vorziehen.

Sowohl der Vinylboden (Vollvinyl) als auch die Fliesen sind wasserfest und für Feuchträume bzw. Nassbereiche geeignet. Fliesen sind zusätzlich hitzebeständig und wetterfest. Sie können direkt am Kamin oder draußen auf der Terrasse verlegt werden. Dem Vinylboden am Kamin muss dagegen z. B. eine Kaminbodenplatte aushelfen. Und für Terrassen ist er aufgrund der Temperaturschwankungen gar nicht geeignet.

Wie so oft spielt auch der Preis eine Rolle. Wollen Sie den preiswerteren Bodenbelag, dann sollten Sie den Vinylboden wählen. Der Vinylboden ist nicht nur in der Anschaffung günstiger, sondern auch in der Verlegung. Die Verlegung können Sie mit etwas Mut sogar selbst vornehmen.

Hilfe bei Fragen zu Vinylboden oder Fliesen

Haben Sie noch offene Fragen? Dann schreiben Sie uns einfach in den Kommentaren. Wir antworten Ihnen immer, gerne und schnell! Sie erreichen uns selbstverständlich auch telefonisch unter der Nummer 0 52 22 / 960 48-0.

Ihr planeo Team

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