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Parkett lackiert - Erfahren Sie mehr über die Vor- und Nachteile

Parkett lackiert oder Parkett versiegelt sind zwei Bezeichnungen für eine mögliche Oberflächenbehandlung dieses edlen Fußbodenbelags. Parkettlack gibt es in verschiedenen Glanzgraden. Neben Parkettlack können Sie den Holzfußboden auch geölt oder UV-geölt bekommen. Mit welchen Vor- und Nachteilen müssen Sie bei lackiertem Parkett rechnen?  Lernen Sie die Eigenschaften von versiegeltem Parkett kennen.

Wissenswertes über lackierten Parkettboden

Eine industrielle Parkettversiegelung trägt der Parkett Hersteller in mehreren dünnen Lackschichten auf das Holz auf. Der Lack legt sich dabei wie eine schützende Haut über das Parkett. Je nach Hersteller verfügt lackiertes Parkett über fünf bis sieben dünne Lackschichten. Zur schnelleren Aushärtung des Parkettlackes dient häufig eine UV-Licht-Bestrahlung.

Welche Eigenschaften sind bei lackiertem Parkett relevant? Das können Sie beim Vergleich der Vor- und Nachteile selbst entscheiden.

Die Vorteile von versiegeltem Parkett

Zu den Vorteilen von lackiertem Parkett gehört der Schutz des Holzes vor Wasser und Nässe. Verschüttetes Wasser oder Flüssigkeiten bleiben getrennt vom Holz auf dem Boden. Sie tragen von draußen Regenwasser in die Wohnung oder vergießen Flüssigkeiten.  Das macht dem Boden nichts aus. Durch die schützenden Lackschichten kommt das Wasser nicht mit dem Holz in Berührung. Die Versiegelung hält dem Wasser stand.

So haben Sie genug Zeit, die Flüssigkeit aufzunehmen. Das nimmt Ihnen jede Menge Stress. Sie müssen den Boden nicht jederzeit im Auge haben. Unbegrenzt lange darf aber Wasser nicht auf dem Parkettboden stehen. Die Klickverbindung ist nicht dicht. Flüssigkeit kann hier eindringen. Kommen Sie zu spät, können Stockflecken oder Wasserränder unterhalb des Lackes  das schöne Holz beeinträchtigen.

Gleichzeitig ist Parkett so deutlich pflegeleichter als geölter Parkettboden. Bei geöltem Parkett müssen Sie schnell handeln, wenn Flüssigkeiten oder die Nässe von draußen auf dem Parkett landen. Denn die Oberfläche ist offenporig. Deshalb kann ein Rotwein geöltes Parkett auch schnell einfärben.

Für viele Kunden ist lackiertes Parkett die richtige Oberflächenbehandlung. Es wirkt durch seine gleichmäßige Oberfläche hochwertig und ist leicht zu pflegen. Sie können versiegeltes Parkett ohne Bedenken nebelfeucht wischen und die Bodenpflege ist quasi erledigt. Anders als bei geöltem Parkett benötigt ein lackierter Parkettboden keine besondere weitere Pflege.

So bleibt Ihnen ein lackierter Parkettboden über lange Jahre auch intensiver Nutzung gut erhalten.

Die Nachteile von lackiertem Parkett

Wenn Sie lackiertes Parkett berühren, spüren Sie nicht das Holz, sondern eine versiegelte Oberfläche. Dadurch entsteht für viele Menschen der Eindruck, dass sie es kein natürlicher Bodenbelag ist. Zu den Nachteilen gehört damit sicher, dass der Boden sich weniger natürlich anfühlt, obwohl man schon Echtholz hat.

Manche Parkettlacke sind kratzempfindlich. Das ist schwieriger zu reparieren, als bei einem geölten Parkettboden. Wenn Sie kleine Steinchen oder Sand mit den Schuhen aufs Parkett tragen, verkratzt die Oberfläche schnell. Solche kleinen Schäden sind im Alltag unvermeidlich. Auch kleinere Kratzer können nicht repariert, sondern nur mit so genannten Repairstiften überdeckt werden, damit der Schaden weniger auffällt.

Ein Nachteil von lackiertem Parkett ist deshalb die umständliche Reparatur des Bodens. Profis können zwar mit hohem Aufwand Lackreparaturen vornehmen. Aber Laufstraßen und großflächige Verkratzungen sind bei lackiertem Parkett in der Regel nur durch komplettes Abschleifen wieder zu beheben. Um Kratzer und größere Schäden zu beseitigen, müssen Sie lackiertes Parkett vollflächig abschleifen und neu versiegeln oder ölen.

In vielen Fällen lohnt es sich eher, über einen neuen Boden nachzudenken.

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